The Black Dahlia Murder
X-mass Festival
Konzertbericht
Alljährlich trifft man sich in der Weihnachtszeit zum X-Mass Festival, welches nach den No-Mercy-Festivals zu Ostern wieder einen saftigen Metalmarathon bietet. Mit sechs Bands gab es wieder ein voll gepacktes Billing, obwohl es die letzten Jahre meistens sieben Bands an der Zahl waren. Vielleicht war das ein Grund dafür, warum der Abend doch ein wenig entspannter begann, denn sonst konnte man immer schon ein wenig Hektik mitbekommen. So aber nicht dieses Mal, so dass es pünktlich um 18:30 Uhr losgehen konnte.
BELPHEGOR durften also den Reigen eröffnen und wirkten auf mich erst etwas abwesend. Zwar spielten sie ihre Songs solide, aber so richtig fruchten wollte dieses bei den Zuschauern noch nicht. Für die erste Band ist das natürlich auch immer nicht so einfach. Nachdem Sänger Helmuth sich beim Offenbacher Publikum bedankt hat und dann von einem Zuschauer imformiert wurde, dass man sich den Abend in Osnabrück befindet, schmolz das Eis und die Band wurde fortan auch gesprächiger. Österreichischer Akzent ist wohl nichts für Norddeutsche Ohren, so dass wohl niemand die Ansagen verstanden hat, aber machte auch nichts, denn musikalisch haben sie dann doch noch ganz gut ausgeholt, um sich mit dem Titelsong ihrer aktuellen Platte „Lucifer Incestus“ zu verabschieden.
Als nächstes waren THE BLACK DAHLIA MURDER an der Reihe, von denen ich aber nur noch die Schlussminuten hören konnte, weil ich während ihres Konzertes Finntroll interviewt habe. Daher kann ich zu dieser Band leider nichts schreiben.
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