
Architects
Holy Hell-Tour 2019 live in Berlin
Konzertbericht
ARCHITECTS
Galerie mit 21 Bildern: Architects - Holy Hell Tour 2019 in Berlin

Auf die eingangs gestellte Frage, was bei den Vorbands fehlte, trifft jetzt auf eine ganze Reihe von Antworten. Zunächst ist der Bühnenaufbau eines Headliners würdig und ungleich imposanter. Des Weiteren wird beim Auftakt „Death Is Not Defeat“ klar: Die ARCHITECTS haben eine großartige Lichtshow im Gepäck, die einer so großen Halle würdig ist. Immer wieder wird die Bühne in kaltes, weißes Licht gehüllt, explodiert gut getimed in ein Feuerwerk aus Lichtblitzen und lässt die zwischenzeitlich abgefeuerten Feuerflammen weit hinter sich. Für weitere Details und einen Hauch Dramatik sorgen zudem Bilder, die an die Rückwand der Bühne gebeamt werden. Nicht zu vergessen: Es ist lauter und druckvoller als bei den Vorbands. Dass ARCHITECTS obendrein sowohl technisch als auch bei der Performance inzwischen Meister ihres Fachs sind, wird auch an diesem Abend deutlich. An der Setlist gibt’s ebenfalls wenig auszusetzen: Ob „Nihilist“oder „Downfall“ (beide „All Our Gods Have Abandoned Us“), „Holy Hell“ oder „Mortal After All“ (beide „Holy Hell“) oder die grandiosen „Gavedigger“ und „Naysayer“ (beide „Lost Forever / Lost Together“), die Briten nehmen sich Zeit, um durch ihre Diskographie zu pflügen. Zwischenzeitlich gibt es die gewohnten, mal unterhaltsamen, mal nachdenklichen Ansagen von Sam Carter, der sich auch heute wieder als unfassbar variabler Frontmann zeigt. Insbesondere bei „These Colours Don’t Run“ scheint es, als würde die Verti Music Hall bald auseinanderfallen, und „Gone With The Wind“ stellt ohne Frage den emotionalen Höhepunkt des Abends dar, bei dem der Kloß im Hals ziemlich drückt. Am Ende zeigt sich: Die ARCHITECTS haben an ihrer Produktion gefeilt und noch eine Schippe drauf gepackt, ohne dabei ihr musikalisches Können ins zweite Glied zu stellen – ein atemberaubendes Konzert!
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Jan Wischkowski


















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