Paganfest
Paganfest 2011 - live in der Turbinenhalle Oberhausen
Konzertbericht

ARAFEL
Zwar mögen EQUILIBRIUM der diesjährigen Auflage des Paganfests ferngeblieben sein, ihr ehemaliger Sänger Helge Strang ist als Neumitglied der israelischen Band ARAFEL dennoch mit dabei. Und einige Fans können seinen Auftritt gar nicht abwarten und brüllen schon vor Erklingen des ersten Tones seinen Namen in das Dunkel der Bühne. Beste Voraussetzungen für einen gelungenen Auftritt, der auch musikalisch hält, was er verspricht: Mit „Swords Hymn“ und „Kurgan“ eröffnet die Band genauso wie auf ihrer aktuellen Platte „For Battles Once Fought“ das Set, und auch in der Folge spielt das Quintett ausschließlich Songs vom neuen Werk. Vor „The Last Breath Of Fire“ übergibt Helge das Mikro seiner Kollegin, der Violinistin Nasha, die das Stück auf Deutsch ankündigt. Bei „Im Feld“ und „1380: The Confrontation“ ist die Stimmung vor der Bühne sogar so gut, dass sich Ansätze eines Circle Pits bilden. Ergo: Die Band tragen ihren abwechslungsreichen Pagan/Folk-Metal mit deutlichen Black-Metal-Anleihen souverän vor, und den Fans gefällt’s: Was will man also mehr?
HEIDEVOLK
Dass es dazu aber noch Steigerungspotential gibt, zeigen HEIDEVOLK. Die müssen auch wissen, wie es geht, schließlich waren sie erst bei der letzten Auflage des Heidenfests vor einem halben Jahr mit an Bord. Die Niederländer haben mit ihren stimmungsvollen Songs allerdings auch leichtes Spiel: Selbst wenn alle Texte auf Niederländisch gehalten sind – mitsingen kann sie nach dem zweiten Bier jeder, irgendwie. Passend dazu heben die beiden agilen Sänger Joris Boughtdrincker und Mark Splintervuyscht (Gesundheit!) in den Songpausen immer wieder ihre Trinkhörner. Und songtechnisch gibt es die Vollbedienung: Beginnend beim Opener „Nehalennia“ vom aktuellen Opus „Uit Oude Ground“ über „Saksenland“, „Walhalla Wacht“ und „Het Wilde Heer“ bis hin zu „Vulgaris Magistralis“ vom Debütalbum „Wodan Heerst“ – alles dabei. Somit hinterlässt der Auftritt keine Fragen… Wobei, doch, genau eine: Wieviel Zeit verbringt Gitarrist Reamon Bomenbreker eigentlich in der Muckibude?
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Eckart Maronde



















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