Rock am Härtsfeldsee
Der große Bericht - Rock am Härtsfeldsee 2012

Konzertbericht

Billing: Blind Guardian, Caliban, Children Of Bodom, Dust Bolt, Freedom Call, Misanthropia, Rage, Sodom und Stahlmann
Konzert vom 29.06.2012 | Härtsfeldsee, Dischingen

Rock am Härtsfeldsee

Mein alljährliches Festival-Highlight ist keines der großen Massenevents, zu denen manch andere Veranstaltung längst mutiert ist. Stattdessen liebe ich den ganz besonderen Charme, die Überschaubarkeit und das gemütliche Flair von „Rock am Härtsfeldsee“, das in diesem Jahr in seine sechzehnte Runde geht. Und obwohl man seit einigen Jahren mit rund 3500 verkauften Karten bereits mehrere Wochen vor dem Festival „Ausverkauft!“ vermelden kann, haben die Veranstalter kein Interesse an einem weiteren Wachstum, sondern halten am traditionellen Standort fest.

Rock am Härtsfeldsee

Umso beeindruckender ist es, welch große Namen man bereits an den Härtsfeldsee nahe Dischingen im Landkreis Heidenheim locken konnte. Von ICED EARTH über APOCALYPTICA bis hin zu WITHIN TEMPTATION und ALICE COOPER – wirklich erstaunlich, wer sich da in den letzten Jahren bereits alles in die tiefste schwäbische Provinz verirrte. In diesem Jahr reihen sich BLIND GUARDIAN und CHILDREN OF BODOM als Headliner in diesen illustren Reigen ein. Und mit SODOM, RAGE, FREEDOM CALL und CALIBAN hat man weitere namhafte Künstler der verschiedensten Genres gewinnen können. STAHLMANN und SERUM 114 hingegen sind gerade noch dabei, sich ihren festen Platz in der Szene zu erspielen, und mit DUST BOLT und MISANTHROPIA gehört der Opener-Slot an beiden Tagen jeweils einem vielversprechenden Newcomer.

Rock am Härtsfeldsee

Angesichts von „nur“ zehn Bands beginnt das Konzertprogramm an beiden Tagen erst um 18 Uhr. Da bleibt eine Menge Zeit um auf dem Campingplatz zu entspannen oder zwischendurch ein kühlendes Bad im namensgebenden Binnengewässer zu nehmen, was angesichts der seit Tage herrschenden brütenden Hitze auch viele Besucher ausgiebig wahrnehmen. Dagegen staut sich im großen Festzelt, in dem die Bühne aufgebaut ist die Hitze und man ist froh über jeden Luftzug, der sich unter die Plane verirrt. Dafür ist man hier allerdings auch vor den Unbilden des Wetters geschützt, was viele im Verlauf dieses Wochenendes noch ganz besonders zu schätzen lernen…

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08.07.2012

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2 Kommentare zu Rock am Härtsfeldsee - Der große Bericht - Rock am Härtsfeldsee 2012

  1. Benjamin sagt:

    Sorry, aber wer den Auftritt von Children of Bodom am RAH 2012 gut fand, sollte nicht für ein Metal-Magazin schreiben. Der Sound war unterirdisch und Alexi spielte so schlecht wie seit Jahren nicht mehr. Nicht nur die Solos waren daneben, teilweise liefen Gitarrist/Gesang und Band komplett auseinander. Mir persönlich ist es schwer gefallen, manche der Hits überhaupt auf anhieb zu erkennen. Ein bißchen schauen auf YouTube (RAH 2012, Children of Bodom) und man sieht was ich meine. Ich bin langjähriger COB-Fan und habe mich extrem auf das Konzert gefreut. Aber nach 4 Liedern haben die Leute mit denen ich das Konzert angeschaut habe, geschlossen das Zelt verlassen, weil es einfach nur fürchterlich war… vor allem im Vergleich zum Headliner vom Vortag (Blind Guardian) war der Auftritt ein Witz und eigentlich eine Frechheit, wenn man bedenkt was für eine Gage die bekommen.

  2. Florian Schörg sagt:

    Naja, Meinungen sind subjektiv. Ich zumindest hatte eben meinen Spaß an der Show, vielleicht auch gerade weil ich keinen Vergleich zu COB-Shows in den letzten Jahren habe. Es ist natürlich trotzdem gut möglich, dass sie bei früheren Shows wesentlich besser waren, das kann ich halt wie gesagt nicht beurteilen. Das letzte Mal live erleben durfte ich die Bodom-Kinder vor acht Jahren auf dem Summer-Breeze, damals noch in Abtsgmünd.

    Was den Sound angeht, so hatte ich vor allem den Eindruck, dass der bei allen Bands – wie ich im Prinzip ja auch beim Blind-Guardian-Abschnitt schrieb – sehr davon abhängig war, wo im Zelt man stand. Ich hab mir einen Großteil des Children-Of-Bodom-Auftritts mit einem Kumpel von ziemlich weit hinten aus angesehen, wo der Sound zwar nicht überragend, aber immerhin in Ordnung war. Und wir waren beide – eben als nicht-Die-Hard-COB-Fans – unter dem Strich recht positiv überrascht von den Jungs.