Decapitated
Track-By-Track Kommentare/Video-Message

News

Endlich ist es soweit: DECAPITATED sind zurück und veröffentlichen ihr neues Meisterwerk: “Carnival Is Forever“. Passend dazu hat die Band nun eine Video-Message online gestellt:

DECAPITATED-Gitarrist Wacek “Vogg“ Kieltyka hat außerdem folgende Track-By-Track Kommentare veröffentlicht:

The Knife – “Der Opening Track kommt ohne Intro aus und bläst einen von Anfang an rücksichtslos um. 100% Metal- kein Rumeiern, kein Zurückblicken. Das messerscharfe Strophenriff erinnert etwas an PANTERA; Das Riff im Mittelteil beinhaltet ein Teil einer Rede von George Bush. Danach gibt’s ein schnelles Solo und einen etwas langsameren Teil zum verschnaufen, gefolgt von einem absolut aggressiven Ende. Weiter mit dem nächsten Song.“

United – “Die zweite gnadenlose Attacke. Ein geisteskrankes Riff schlägt nach oben, als ob es seinem Opfer den Rest geben wollte, dann eine kurze Pause und ab geht’s – eine Strophe im Stil alter Slayer gefolgt von Blastbeats mit einem sich zwei mal wiederholenden, präzisen, rhythmisch vertrackten Riff und einem Solo. Hier gibt es eine Neuerung: Das Solo wird nur vom Bass im Hintergrund gestützt – ein weiterer Schlag. Der abschließende Part basiert auf einem kraftvollen Riff welches im Old School Thrash-Stil rattert. Das Ganze wird von Rastas abgefahrenen Vocals komplettiert. Kerim hat den Song als den körperlich anstrengendsten vom ganzen Album beschrieben. Absolute Power von vorne bis hinten. Also zwei Torpedos zu Beginn, weiter geht’s mit….“

Carnival Is Forever – “…dem Titeltrack, einer 9-Minuten-Komposition. Es beginnt mit einem einminütigen Gitarrenintro. Ein einfaches clean gespieltes Motiv, sehr ruhig, ein fast schon meditativer Anfang im Gegensatz zu den zwei vorherigen Tracks. Das erste Riff – 2000 Tonnen und Double Bass, ein klein wenig wie MORBID ANGEL, jedoch nur von ihnen inspiriert. Der Song gewinnt an Tempo, jedoch ohne hastig zu werden, nur um den Hörer ins Land der abgefahrenen Sounds und Stimmungen vorzubereiten, woraufhin wir zum Höhepunkt kommen: Ein zermalmendes Riff welches aus einem einfachen, groovigen Rhythmus-Muster besteht, veredelt mit einem Blastbeat auf dem China-Becken. Inmitten des Songs ein weiterer Umbruch – cleane Gitarre, Meditation; Für etwa zwei Minuten schlummern wir im Weltraum bevor es plötzlich durch die Rückkehr des ersten Riffs einen Schlag mitten ins Gesicht gibt. Zum Ende des Songs gibt es ein fast schon Trance-mäßiges Riff mit einigen außerirdischen Geräuschen für die sich unser Freund Bartosz Hervy von BLINDEAD verantwortlich zeigt. Das Keyboard zieht sich bis ganz zum Schluss durch und leitet den nächsten Song ein….“

Homo Sum – “Mein Lieblingssong auf dem neuen Album. Ich denke, dieses Stück könnte das nächste „Spheres Of Madness“ werden. Es hat einfach alles: Endlose Energie, Zerstörung, ein fettes Riff, Blastbeats, ein großartiges Arrangement, und der Mittelteil hat einen progressiven Touch, der den Hörer in ein anderes Universum abdriften lässt. Gänsehaut.“

404 – “Ein weiterer Hit. Ein bisschen wie SOULFLY/MESHUGGAH/GOJIRA. Jeder hat wohl seine Einflüsse. Ein nettes flüssiges Stück bestehend aus zwei Parts mit unterschiedlichen Motiven: Das Strophenriff basiert auf einem schweren rhythmuslastigen Motiv gefolgt von einem melodischen Riff. Im zweiten Teil erfolgt eine komplette Stimmungsänderung: Es wird so schnell, dass wir fast die Kontrolle verlieren und der Song gewinnt an Power. Beendet wird er von einem hervorragenden Solo und dem schnellsten Blastbeat des Albums – Live eine wilde Granate.”

A View From A Hole – “Erneut verändert sich die Stimmung, Clean Kanal, ein einfaches Gitarrenmotiv welches sich nach einer Weile mit Drums vereint und dann plötzlich: Let’s fucking go! Gitarre und Bass übernehmen das Kommando – absolute Dunkelheit und Atmosphäre – CELTIC FROST und BLACK SABBATH haben sich zusammengeschlossen und eine neue Band gegründet. Verzerrter Gesang… es wird zunehmend düster bis es plötzlich lebhafter wird, dank einem schnelleren, verdammt schwierigen Riff und verschobenen Drums, welche einen geilen Groove erschaffen. Wir kommen zum Höhepunkt in Form von einem Blastbeat, der so energiegeladen ist, dass sich dieser Song so anfühlt, als würde man mit einem scharfen Messer durch Butter gehen, oder ein kaltes Bier am Morgen nach einer Party mit BEHEMOTH trinken.“

Pest – “ASESINO meets PANTERA; Vollgas ohne Gnade! Genau auf den Punkt, ein Schuss zwischen die Augen. Das richtige Ende für den Metal-Teil des Albums??? Und dann…“

Silence – “…das hört ihr euch besser selbst an. Ich kann an dieser Stelle nicht alles verraten!“

Galerie mit 16 Bildern: Decapitated - Summer Breeze Open Air 2019
Quelle: Nuclear Blast Records
15.07.2011

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