Altaria - Divine Invitation

Review

Vier Jahre ist es nun her, seitdem die Finnen von ALTARIA, damals noch mit Musikern von SONATA ARCTICA und NIGHTWISH, ihr erstes Album „Invitation“ unters Volk schickten und gleich den Sommer darauf schon den Nachfolger „Divinity“ parat hatten. Das Konzept war dabei klar und vertraglich abgeriegelt: ein, zwei gute Songs als Glückstreffer und der Rest Gurkensuppe fürs Volk. Kurios wird es erst dann, wenn Metal Heaven die beiden Platten (aus welchem Grund auch immer) zu einer gemeinsamen quasi-Best-Of zusammen fasst und daraus immer noch kein wirklich überragendes Album entstanden ist.

Aber fassen wir mal den Umfang zusammen. Fünf Song sind aus „Invitation“, fünf aus „Divinity“, zwei sind neu, und als Bonus gibt es noch alle Nummern der vorher veröffentlichten beiden Demos „Sleeping Visions“ und „Feed The Fire“, von denen es aber auch alle Songs bereits auf die erste Platte geschafft haben. Dass es sich bei der Band um Vertreter aalglattem Power Metals handelt, muss ich wohl nicht noch extra betonen. Allein deshalb kann eine längere Spielzeit schon per se auf die Nerven gehen; was speziell hier aber glücklicherweise nicht so stark ins Gewicht fällt. Da die Band bei aller Kritik schon den einen oder anderen starken Song gepresst hat, ist das eigentliche Albummaterial ziemlich hörbar und würde allein wohl bei gut gemeinten 7/10 stehen. Die neuen Songs reihen sich in diese Sparte ein und bieten entweder bekannten ALTARIA-Sound („Keeper Of Mystique“) oder klassischen Hard Rock („Ball & Chain“).
Interessant ist es natürlich dann herauszufinden, wie die Finnen früher in ihren Anfangsjahren klangen. Tatsächlich war ich nach den bisherigen zwölf Nummern richtig froh, zur Abwechslung mal ein richtiges Schlagzeug und weniger weichgespülte Gitarren zu hören. Damit werden auch die Hard-Rock-Einflüsse der Band deutlich, die auf den anderen kantenlosen Nummern kaum zur Geltung kommen, auf den Songs der späteren Demo aber auch schon etwas entschärft wurden.

Klar ist somit, dass die Kaufempfehlung stark vom Preis abhängt. Wenn die Platte wie laut Label erwünscht im Midpricesektor rauskommt, und ich habe sie tatsächlich schon bei dem einen oder anderen Versandhaus unter 10 Euro gesehen, kann sich das Reinhören in „Divine Invitation“ durchaus lohnen und Spaß machen. Schließlich ist das immer noch besser, als ich die Platten einzeln zu kaufen, und 72 Minuten hörbaren Power Metal am Stück findet man auch nicht alle Tage. Qualitativ gleichwertige / höherwertige Konkurrenz gibt es aber immer noch alle mal.

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21.05.2007

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