Asphyx - Crush The Cenotaph

Review

Galerie mit 14 Bildern: Asphyx - Summer Breeze Open Air 2024

Mit der 1992 veröffentlichten EP „Crush The Cenotaph“ katapultierten sich Asphyx schlagartig an die Spitze des damaligen Death Doom. Der Weg zum legendären Album „The Rack” war bereits eingeschlagen und die Band hatte sich im Vergleich zu den Demos musikalisch deutlich gesteigert. Die Mischung aus rohem Death Metal, schleppendem Death Doom und der markerschütternden Stimme von Martin van Drunen machte die Veröffentlichung schon damals zu einem Kleinod des Death-Metal-Undergrounds.

Songs wie der Titeltrack oder „Rite of Shades” verbinden Brutalität mit einer düsteren, apokalyptischen Atmosphäre, während „The Krusher” bereits die Richtung des späteren, klassischen Asphyx-Sounds vorgibt und weitaus schneller zur Sache geht. Die Live-Aufnahmen auf der B-Seite waren ein einzigartiges Zeugnis der kompromisslosen Art von ASPHYX und fingen das Flair der Live-Konzerte zu dieser Zeit gut ein.

Eine rundum gelungene Neuauflage mit zeitlosem Charme.

Das aktuelle Vinyl-Reissue von Supreme Chaos Records präsentiert sich detailverliebt und bietet eine vollständig überarbeitete EP, die auch für Besitzer der Originalversion durchaus interessant sein könnte. Das neue „Full Dynamic Range“-Mastering von Patrick W. Engel in den Temple of Disharmony Studios klingt kraftvoll und klar und verleiht dem Re-Release einen zeitgemäßen Sound, ohne den ursprünglichen Old-School-Charme einzubüßen.

Die physische Umsetzung zeigt, dass Supreme Chaos Records das Reissue als hochwertige Sammleredition versteht. Die verschiedenen Varianten – insbesondere die „Liquid Blood Wood Nails“-Edition– ist ein echter Hingucker, aber auch die anderen Versionen können sich mit ihrer liebevollen Detailtreue zum Original sehen lassen. Auch wenn bei der Neuauflage auf sämtliches Bonusmaterial verzichtet wurde, ist das Ergebnis gerade für Sammler, Ur- und Neufans interessant: Hier steckt viel Liebe im Detail, und jeder Vinyl-Maniac bekommt einen Klassiker, der dicht am Original ist, im neuen Gewand und in zeitgemäßer Klangqualität, ohne dabei seinen Undergroundcharme und seine Imperfektion zu verlieren. Dass ASPHYX zu dieser Zeit die Vorreiter im Death Doom waren, ist unbestritten, und „Crush The Cenotaph” ist ein lebendiges Zeitzeugnis, das in keiner Death-Metal-Sammlung fehlen darf.

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01.04.2026

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Asphyx auf Tour

09.07. - 11.07.26In Flammen Open Air 2026 (Festival)Satyricon, Primordial, Macabre, Grave, Asphyx, Schirenc Plays Pungent Stench, The Crown, Hate, Nunslaughter, Hulder, Hellbutcher, Sigh, Frank Blackfire, Illdisposed, Sojourner, Manos, Thron, Drudensang und SintageEntenfang, Torgau
11.07.26IN FLAMMEN Open Air 206 (Festival)Grave, Frank Blackfire, Illdisposed, Thron, Beheaded, Schirenc Plays Pungent Stench, Nunslaughter, Remina, Sojourner, Macabre, Asphyx, Manos und HateIN FLAMMEN Open Air, Torgau, Torgau

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