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Black Stone Cherry - Between The Devil And The Deep Blue Sea

Review

Sie sind auf dem besten Weg dahin, eine wirklich feste Größe am Southern-Rock-Firmament zu werden. BLACK STONE CHERRY haben schon mit dem selbstbetitelten Debüt “Black Stone Cherry” und dem darauf folgendem “Folklore And Superstition” mehr als überzeugende Kreationen geschaffen. Doch mit dem neuen Album “Between The Devil And The Deep Blue Sea” kippen die Jungs noch ein paar Gläser Bourbon hinzu und präsentieren der Hörerschaft eine verdammt coole, hart rockende Platte.

Mit Titeln wie “White Trash Millionaire”, “In My Blood”, “Such A Shame”, “Like I Roll” “Can´t You See” (mit einem hammermäßigen Südstaaten-Riffing), “Change” oder der coolen Ballade “All I´m Dreamin’ Of” hauen BLACK STONE CHERRY in die Vollen, lassen es zu (fast) jeder Sekunde krachen und beweisen, dass sie ein Talent in Sachen Songwriting haben. Freilich sorgt nicht jede Nummer dazu, die Rübe kreisen zu lassen, doch auch die langsamen Stücke können sich hören lassen. Es ist auch die Ausgewogenheit, welche das Album so interessant gestaltet und die dafür sorgt, dass man sich die Platte immer und immer anhören kann, ohne dass auch nur die kleinste Müdigkeitserscheinung auftritt.

Sänger und Gitarrist Chris Robertson, der mit seinen 25 Jahren stimmlich wie ein alter Rockgott klingt, zeigt Facetten, die auf den beiden vorherigen Alben noch nicht ganz ausgereift waren, hier allerdings voll zum Zuge kommen. Auf die Stimme sollte man “Between The Devil And The Deep Blue Sea” in diesem Zusammenhang jedoch nicht limitieren. Das Gesamtpaket macht die Genialität einfach aus. Und die Jungs an Gitarre, Bass und Schlagzeug rocken sich die Seele aus dem Leib.

Die Produktion ist, wie auch auf den Alben zuvor, verdammt wuchtig. Die Freiheit, schön dreckig zu klingen wurde den Jungs von Produzenten Howard Benson (u.a. THEORY OF A DEADMAN, DAUGHTRY) eingeräumt.

Natürlich erfinden BLACK STONE CHERRY den harten Southern Rock nicht gänzlich neu. Aber durch die Kreationen, die allesamt nicht abgekupfert klingen und einfach nur Spaß machen, findet “Between The Devil And The Deep Blue Sea” recht zügig einen Zugang zu nahezu jeden Fan des harten Rocks und vielleicht auch darüber hinaus.

 

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20.05.2011

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