Burning Point - The Blaze

Review

Die finnischen Power Metaller BURNING POINT melden sich nicht nur mit ihrem sechsten regulären Studioalbum “The Blaze“ zurück, sondern präsentieren ihren Fans damit das erste Album mit neuem Material, welches von Rockröhre Nitte Valo (Ex-BATTLE BEAST) eingesungen wurde.

BURNING POINTS Stärke liegt in Nitte Valos unverkennbaren Gesang

Der Opener “Master Them All“ führt mit einer packenden Gitarrenmelodie und durchgehendem Drums in typischer Power-Metal-Manier in das Album – kein Wunder, dass dieser Song auch als erste Single ausgekoppelt wurde. Und wie es sich für ein ordentliches Power-Metal-Album gehört, haben die Finnen mit “My Spirit“ auch einen ruhigeren Song mit an Bord, auf welchem Gitarrist und Bandchef Pete Ahonen für die Backing Vocals zuständig ist. Das Highlight von “The Blaze“ steht dem geneigten Power-Metal-Fan allerdings noch bevor: “Chaos Rising“ ist der wohl markanteste Song auf dem Album. Kräftige Double-Bass-Einlagen, keifende Vocals und das obligatorische Gitarrensolo führen zu einer unweigerlichen Headbanging-Attacke – hell yeah! An dieser Stelle kristallisiert sich auch heraus, wo die Stärke von BURNING POINT anno 2016 liegt; nämlich in der unverkennbaren Stimme von Nitte Valo. Sie krönt die dem Genrestandard entsprechenden Kompositionen und verleiht Songs wie “Lost In Your Thoughts“ sogar einen leicht melancholischen, fast schon theatralischen Touch.

Aber nicht alle Songs auf “The Blaze“ überzeugen auf ganzer Linie. “The Lie“ und “Things That Drag Me Down“ rocken schlicht zu gewöhnlich vor sich hin und heben sich nicht genug ab. Einzig die verschiedenen Keyboard-Sounds sorgen für Abwechslung und wecken Erinnerungen an den Hardrock der 80er.

Die Gitarren wirken kräftiger und der Gesang roher als zuvor

“The Blaze“ wurde erneut im Hellgate Studio in Oulu aufgenommen und Drummer Jussi Ontero zeigt sich für das Mixing verantwortlich. Im direkten Vergleich zum selbstbetitelten Werk von 2015 wirken die Gitarren kräftiger und Nittes Gesang roher und kantiger im ansonsten recht glatten Soundgewand.

Für Fans der Band ist “The Blaze“ ein Muss, da dank Nitte ein neues Stück Bandgeschichte beginnt. Und wer mal wieder Bock auf  45 Minuten eingängigen und schmissigen Power Metal hat, wird auch gut bedient.

 

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20.11.2016

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