Cherokee - Wakan Tanka Nici Un

Review

CHEROKEE kommen aus Köln. Macht nichts, SIOUXSIE kam ja auch bloß aus London. „Wakan Tanka Nici Un“ kommt über Dying Victims Productions, allerdings nur in deren Rooster überraschend. Denn CHEROKEE kommen mit ihrer ersten EP als eine weitere Rockband mit voller Absicht über die Siebziger kaum hinaus.

CHEROKEE präsentieren die Fransenhose energisch

Wobei die Melodie gleich nach dem Beginn von „Ethelred, Hero Of Trist“ (wohl zufällig) etwas an eine Western-Variante von „Empire Of The Clouds“ erinnert und die flott galoppierenden doppelten Gitarren insgesamt nicht nur an THIN LIZZY, sondern in den energischeren Momenten durchaus an IRON MAIDEN denken lassen. MAIDEN allerdings mit der Fransenhose und allen Lampen an. Mit anderen Worten: Geradlinig rockende BLUE ÖYSTER CULT. Mit Frauengesang.

„Wakan Tanka Nici Un“ ist Vinyl-Musik

Instrumental ist bei CHEROKEE und „Wakan Tanka Nici Un“ damit alles im Grünen Bereich, der Gesang von Laura Vesprini zwar schön rotzig, allerdings nicht ausgemacht originell und kompositorisch wird auch nichts gewagt. Das ist so gewollt, nicht ehrfurchtgebietend, aber vollkommen legitim, großteils lässig und respektabel.
Die Platte gibt es selbstredend auch auf Vinyl und in dieser Form sollte sie natürlich er- und verstanden werden.

Nebenbei: Wenn man „Wakan Tanka Nici Un“ einmal durchschüttelt und ein „i“ auf den Kopf stellt, kommt tatsächlich „Kack WATAIN nun an!“ raus. Von einem politischen Statement ist wohl nicht zu reden, wohl eher von einem speziellen Scherz Manitus. Können sich so manche humorlose Götter mal ein Scheibchen von abschneiden.

02.04.2018

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