Dirty Passion - Different Tomorrow

Review

Dieses Quartett aus dem schwedischen Malmö hat sich im Jahr 2006 zusammengefunden um seiner gemeinsamen Liebe für klassischen Hardrock zu frönen. Mit „Different Tomorrow“ offeriert der Vierer nun sein erstes Album und lädt den Zuhörer gleichsam auf eine Zeitreise in die 80er Jahre ein.

Genauer gesagt ist das Ziel dieses Trips die Mitte jener Epoche, als in der Heimat der Band Formationen wie EUROPE, 220 VOLT oder auch TREAT in ihrer Blütephase standen und von Schweden aus den Musik-Markt eroberten.

„Different Tomorrow“ lebt, ebenso wie die seinerzeitgen Glanzlichter, von der herzerfrischenden Kombination von gefühlvoll intonierten Gitarren, Melodien, die sich sofort in den Gehirnwindungen einfräsen und einer dennoch vorhandenen Grundhärte, eben allem, was klassischen Hardrock ausmacht.

In exakt diese Kerbe schlagen auch DIRTY PASSION, die zudem auch eine gewisse Vorliebe für Sleaze Rock der gepflegten Art zu haben scheinen, was sich in den hurtigeren Tracks nachvollziehen lässt. Wohl nicht zuletzt deshalb war der Vierer im letzten Jahr auch zusammen mit FASTER PUSSYCAT und ENUFF Z‘NUFF auf Tournee. Weitere Erfahrung konnten die Jungs auch schon als Support für SAXON, Y & T und CRASHDIET sammeln, was sich auch im Songwriting niedergeschlagen hat, denn „Different Tomorrow“ erweckt zu keiner Sekunde den Eindruck es mit einem Debüt zu tun zu haben.

Auch wenn die erwähnte Tour-Konstellation mit den Vertretern der „Poser-Abteilung“ nicht zu 100% stimmig erscheint, da vor allem Sänger Emil Ekbladh mehr an den jungen Joey Tempest erinnert und von daher eine Gastspielreise mit ihren berühmten Landsleute geradezu auf der Hand liegen würde, kann ich mir gut vorstellen, dass auch die Klientel jener Amis durchaus Gefallen an Melodiereigen wie „A Trip To Paradise“, „Rockin‘ In The Night“, oder dem lässig groovenden „Selling Your Soul“ gefunden hat und die Band ihre Fanbase auszubauen im Stande gewesen ist.

DIRTY PASSION sind zwar weit davon entfernt eine musikalische Revolution heraufzubeschwören, machen ihre Sache in ihrem angestammten Metier – das nun einmal eines ist, das nicht gerade „zeitgemäß“ wirkt – aber verdammt gut, denn die Burschen wissen sehr genau, wie man melodiösen Hardrock zu offerieren hat.

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10.01.2011

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