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Fairytale - Anywhere From Here

Review

Fast seit 20 Jahren sind FAIRYTALE aus Euskirchen nun schon unterwegs, um die Welt ihre ganz eigene Interpretation von Rock Musik hören zu lassen. Viele Höhe und Tiefen musste die Band hinnehmen, Wechsel in der Besetzung usw. Doch, und das muss man der Gruppe hoch anrechnen, entmutigen lassen haben sie sich nie.

Auch wenn ein Mitglied der Band mit einer in ganz Deutschland bekannten Musikerin verwandt ist, setzen sich FAIRYTALE nicht hin und reiten auf dieser Welle mit, im Gegenteil, das Thema spielt keine Rolle, zumindest nicht in Hinsicht auf das neue Album „Anywhere From Here“. Mit dieser Scheibe wollen es FAIRYTALE einfach wissen, so wirkt zumindest das Gesamtkonzept des Albums. Angefangen mit schönen Pics im Booklet bis hin zu den einzelnen Songs bzw. Passagen, in denen die Stücke eingebettet sind. Würde man die Musiker fragen, so wäre „Anywhere From Here“ sicherlich ihr „Highway To Hell“, ihr „Powerslave“ ihr „The Dark Side Of The Moon“. Nun, das würde vermutlich jede Band von ihrem neuen Output sagen. Doch auch wenn die Produktion von „Anywhere From Here“ nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist, so merkt man mit jeder Sekunde, dass die Gruppe ganz viel Herzblut, Arbeit und Liebe in die Platte gepackt hat.

An dem Gesang von Sängerin Romana Jakobs mögen sich so einige Geister scheiden, allerdings schätze ich, dass die Dame durch eine fettere Produktion besser klingen würde. Ihre Stimme erinnert jedenfalls an Rock-Röhren der 80er, wie Bonnie Tyler, Pat Benatar oder Stevie Nicks. Der Gesang ist noch deutlich ausbaufähig, aber Ramona ist auf dem richtigen Weg.

Den übrigen Musikern hört man, dass sie schon recht lange musizieren. Auch wenn z.B. das Schlagzeug bei „Time“ etwas vor sich hin plätschert, zumindest bis zum letzten Drittel. Allerdings stechen Gitarrist und Sänger Ralf Brand, Bass-Monster Ladislas von Karatsony und Keyboarder Slaven Crnic deutlich heraus und machen so manchen lahmen Übergang wett.

Trotz charmanter Epen wie „The Mirror Part One“ und „The Mirror Part Two“ (welche sich aus verschiedenen Tracks ergeben) „Pilgrim“ oder dem genannten „Time“, ganz überzeugen kann „Anywhere From Here“ nicht auf voller Linie. Es fehlen irgendwie die packenden Songs, die einen von Anfang bis Ende mitreißen. Pluspunkt der Scheibe ist, dass sie nicht so schnell langweilig wird und man sie durchaus mehrmals hören kann.

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27.05.2011

Der metal.de Serviervorschlag

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