Hammers of Misfortune - 17th Street

Review

Nachdem HAMMERS OF MISFORTUNE im vergangenen Jahr bei Metal Blade Records unterschrieben und dort ihre bisherigen Alben wiederveröffentlichten, steht mit „17th Street“ nun das erste Album in den Läden, das die Amis mit ihrem neuen Label im Rücken veröffentlichen.

Seit dem letzten Werk der Band „Fields/Church Of Broken Glass“ hat Mastermind John Cobbett erneut neue Musiker um sich geschart: Max Barnett (Bass), Leila Abdul-Rauf (Gitarre, Vocals) unnd Joe Hutton sind neu im Hause HAMMERS OF MISFORTUNE, was den Sound der Band jedoch nicht wesentlich verändert hat. Stattdessen folgt Cobbett in Sachen Songwriting dem Weg, den er auf den Vorgänger-Werken beschritt, konsequent, zu hören gibt es also eine sehr eigene, gewöhnungsbedürftige Mischung aus 70er-Prog, Folk Rock und klassischem Heavy Metal, der mal an PENTAGRAM, mal an SAVATAGE und mal an PINK FLOYD erinnert. Im Vergleich zu „Fields/Church Of Broken Glass“ dominieren die metallischen Elemente streckenweise wieder deutlicher, allerdings finden sich auf dem neuen Werk zugleich zahlreiche sehr ruhige, einnehmende, sphärische Parts und trotz dieses starken Kontrastst gelingt es den Amis perfekt, die einzelnen Passagen zu einem homogenen Ganzen verschmelzen zu lassen, das an Facettenreichtum keine Wünsche offen lassen kann.
Lediglich die Stimmen der neuen Sänger verleihen „17th Street“ einen gänzlich anderen Anstrich als den der Vorgänger-Alben. Besonders Joe Huttons zurückhaltendes, eigenwilliges und doch irgendwie charmantes, emotionales Organ lässt einen frischen Wind durch die neun Kompositionen wehen, von dessen Fremdheit man zwar zunächst abgeschreckt ist, von dem man sich jedoch nach einiger Zeit doch gern umspielen und sich schlussendlich von ihm mitreißen lässt.

Wie auch die bisherigen HAMMERS OF MISFORTUNE-Alben ist auch „17th Street“ keineswegs leicht zugänglich oder für jeden Geschmack geeignet, sondern lediglich für Liebhaber oder Interessierte am Außergewöhnlichen. Und weil dieses Werk einfach zu speziell, zu sperrig und teilweise einfach zu schräg ist, kann ich leider keine unbedingte Kaufempfehlung aussprechen. Wer jetzt jedoch neugierig geworden ist und mit den angesprochenen Genres etwas anfangen kann, sollte hier auf jeden Fall ein Ohr riskieren.

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25.10.2011

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