Hands of Fate - Forces Of Madness

Review

Hält man die CD das erste Mal in der Hand, dann sieht diese recht unscheinbar aus. Das schwarz und primär weiße Cover und Booklet lassen nicht unbedingt vermuten, dass hier ein melodischer Death Metal versteckt ist, der auch gewisse Black-Metal-Tupfer parat hat. Wie gesagt gehen die Burschen recht melodisch zu Werke, wie z.B. in „Bloodbowl“, da hier besonders die Gitarren ziemlich rockig herüberkommen. Aber es wird auch immer eine Böllerattacke mit eingeschoben, so dass es niemals zu seicht oder abgestanden wirkt. Hier auch besonders im Song „I am The Forces Of Madness“ oder „Behind Enemy Lines“, welches wohl mit das schnellste und energischte Stück der Platte ist. Sie können aber auch ganz anders, was „Air:voyage“ stimmungsvoll beweist. Die sehr ruhigen Akustikgitarren erinnern mich manchmal, so ganz entfernt, an Anathema und bilden einen schönen Ausgleich zu den anderen härteren Songs. Persönlich gefällt mir „Legions Of Plague“ am besten, da hier mit der Schnelligkeit schön gespielt wird (Blastgewitter meets schleppendes Allerlei) und vor allem die Grundstimmung so herrlich frisch und brutal ist. Trotzdem gibt es aber einen ganzen Haufen an sehr melodischen Riffs, die dem ganzen Track erst das i-Tüpfelchen aufsetzen. Ein Punkt, der mir nicht so gut gefällt, ist der etwas schwachbrüstige cleane Gesang, der im ersten Song eingesetzt wird. Der raue Gesang ist dagegen vollstens in Ordnung. Womit ich allerdings überhaupt nichts anfangen kann, ist Track Nr. 7. Sozusagen ein Hiddentrack, welches ein „Fragment der modernen Lyrik“, inklusive Marcel Reich-Ranicki und was weiß ich, ist. Keine Ahnung, wie man es aufnehmen soll, ich schalte nach dem letzten richtigen Song immer ab. Die CD gibt es für 6 Euro plus Porto unter obiger Adresse.

07.12.2003

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1 Kommentar zu Hands of Fate - Forces Of Madness

  1. Anonymous sagt:

    Ganz nettes Review. Ich kann nur nicht nachvollziehen, warum \"Forces of Madness\" jetzt schlechter bewertet wurde als die \"tworz norz\" (8/10). FoM ist um längen besser, und das in jeder hinsicht: der sound ist besser (was im review leider gar nicht erwähnt wird), die lieder sind besser strukturiert, die instrumentalarbeit ist viel komplexer. Meiner meinung nach ein klarer schritt nach vorne und keines falls nach hinten, wie die punktwertung es impliziert. schade. Wem jedoch die Tworz Norz gefällt sollte hier auf jeden fall reinhören. ps: track 7 existiert nur auf den ersten 5-10 exemplaren. Es handelt sich nämlich tatsächlich um einen hidden-track. schade daß er hier erwähnt wird; sollte es doch eine überaschung für die fans sein.

    10/10