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Hardcore Superstar - The Party Ain't Over 'Til We Say So (Best Of)

Review

Wie so oft, scheint man auch mit diesem „Best Of-Album“ ein Kapitel in der Bandgeschichte gewissermaßen abschließen zu wollen. Konkret haben uns die schwedischen Sleaze-Überflieger eine Retrospektive auf die Jahre 2000 bis 2010 aufgetischt, jedoch auch schon einen Ausblick in die Zukunft gewährt.

Als Titel haben sich die Jungs eine Textzeile ihres letzten Hits „Last Call For Alcohol“ ausgewählt – viel passender kann man den Höhenflug der Jungs wohl auch kaum beschrieben, denn gestoppt werden können HARCDORE SUPERSTAR momentan wohl nur von sich selbst. Kaum eine andere Formation schafft es momentan, dermaßen generationsübergreifend für Begeisterungsstürme zu sorgen – ich erinnere hier nur zu gerne an das diesjährige „Bang Your Head“-Festival, wo es ganz offensichtlich gewesen ist, dass sich nicht nur die „jüngere Generation“ – die sich zwar zugegebenermaßen in vorderster Front versammelte um ihren Helden zu huldigen – sondern sehr wohl auch die nicht mehr ganz so jugendlichen Zuseher mitzureißen verstand und zwar so sehr, dass binnen weniger Minuten ein Tollhaus aus dem Balinger Messegelände geworden war.

Wie auch immer man sich den Erfolgslauf erklären mag, dieser wäre ohne den entsprechenden Background mit Sicherheit nicht dermaßen gewaltig ausgefallen. Im vorliegenden Fall kann, nein muss man den Künstlern also attestieren, für derlei Ereignisse die passenden „Kunstwerke“ im Petto zu haben. Dass diese bei HARDCORE SUPERSTAR aber nicht nur live perfekt funktionieren, sondern auch auf Konserve, weiß man jedoch ebenfalls und das nicht erst seit ihrem letztjährigen Studioalbum „Split Your Lip“, von dem ebenso vier Songs zu vernehmen sind, wie auch vom selbstbetitelten Silberling aus dem Jahr 2005. Aber auch „Beg For It“, „Dreamin‘ In A Casket“, „No Regrets“ und „Bad Sneakers And A Pina Colada“ werden berücksichtig – eben genau so wie es sich für eine amtliche Retrospektive gehört.

Über Songauswahl und die Zusammenstellung von Compilationalben an sich gab, gibt und wird es ebenso immer wieder unterschiedliche Meinungen geben – was solls, jedem kann es weder die Band, noch das Label rechtmachen. Einen gemeinsamen Konsens hat man aber im Falle von „The Party Ain’t Over ‚Til We Say So“ aber auf jeden Fall gefunden – partytauglich sind alle der verewigten Tracks und auch der als Opener platzierte brandneue Earcatcher „We Don´t Need A Cure“ reiht sich da perfekt ein, auch wenn zu Beginn ein klein wenig übertreiben auf „Tralala“ gemacht wird.

Ihrem Ruf, so etwas wie MÖTLEY CRÜE oder GUNS’N’ROSES für eine jüngere Generation zu sein, werden die Burschen bei ihren Shows längst gerecht, wenn sich nun auch noch einer ihrer Tracks als Radio-Hit entpuppen könnte, stünde einer ähnlichen Karriere von Weltrang wahrlich nichts mehr im Wege. Bleibt bloß noch zu hoffen, dass HARDCORE SUPERSTAR ihre „Party“ noch lange Jahre prolongieren können – und darauf wollen wir jetzt einmal anstoßen!

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22.10.2011

Der metal.de Serviervorschlag

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