Hypnos - The Whitecrow

Review

KURZ NOTIERT

Das Konzept des neuen HYPNOS-Albums „The Whitecrow“ ist ein wenig albern, der Death Metal zum Glück nicht. Zu Beginn verkündet ein Erzähler, der so klingt als müsste er sich das Lachen verkneifen, dass ein Mann der Unhöflichkeit und Animosität unserer Gesellschaft überdrüssig geworden sei und beschlossen habe, als Pestarzt unter dem Namen „White Crow“ dagegen anzukämpfen. Wieder mal ein Griff in die moralische Klischeekiste.

Dafür entschädigt der Blackened Death Metal der Tschechen weitestgehend. Allein der Sound kann sich nicht so recht entscheiden, ob er jetzt roh oder differenziert sein will, und wummert irgendwo im Mittelfeld herum. Doch sonst passt das meiste: die Stimmung ist düster, die Songs balancieren Rohheit und Komplexität gut miteinander aus. Und der Gesang ist sehr abwechslungsreich ausgefallen, bleibt dabei auf dem modrigen Boden der Tatsachen verhaftet. So fühlt sich selbst der klare Gesang in „The Gift Of Hope“ nicht deplatziert an. Runde Sache, dieses Scheibchen.

01.04.2017

Sitzt, passt, wackelt, hat Luft.

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