Impious - The Killer

Review

Nach den beiden Scheiben „Evilized“ (1998) und „Terror Succeeds“ (2000) veröffentlichen die fünf Schweden nun ihr drittes Full-Lenght Album. Nach dem Labelwechsel zu Hammerheart Records erstrahlt auch die Musik der Jungs wesentlich druckvoller und kompakter, als noch auf den Vorgängern. Dafür ist sicherlich auch der neue Drummer Mikael Norén verantwortlich, der Ulf Johansson ablöste und seinen Job verdammt gut macht. Sonst ist die Crew aber gleich geblieben und haut uns gewohnt deathig/thrashiges Musikgut um die Ohren, das ordentlich für Nackenschmerzen sorgen dürfte. „The Killer“ heißt das Album und fasst dieses mit nur zwei Worten exakt zusammen. Dabei geht es mit dem schleppenden Intro etwas ruhiger zu, um dann ordentlich loszuböllern. Besonders die häufigen Tempowechsel machen die ganze Sache interessant. Hierfür ist „The Deathsquad“ ein gutes Beispiel, welches von Stimmungsschwankungen nur so strotzt. Einerseits etwas langsamer mit vielen Headbanger-Breaks und dann im nächsten Moment gibt’s mit einer ordentlichen Portion Blastbeats derbe eins auf die Glocke. Die überaus griffigen Gitarren sind ein weiterer Pluspunkt, denn diese werden so konsequent vorantreibend eingesetzt, dass die ganze Scheibe sehr druckvoll und mitreißend wirkt. Beispielsweise zeigt „The Hitman“ hierbei sehr schön die verschiedenen Riffs, an denen wahrlich nicht gespart wurde. Sänger Martin Åkesson versteht es diesmal noch besser die verschiedenen Gesangslagen zu intonieren, die nicht immer aus Grunzen, sondern ab und zu auch mal aus normalem Gesang bestehen. Obwohl diese Scheibe mich sofort in ihren Bann gezogen hat, braucht man wohl trotzdem mehrere Durchläufe, bis man die ganzen Feinheiten erkennt und schätzt. Hoffentlich wird dann die im Januar 2003 anstehende Tour mit NECROPHOBIC und SATARIEL nicht wieder abgesagt, denn gewiss werden sie auch live ordentliche Geschütze abliefern, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

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09.11.2002

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3 Kommentare zu Impious - The Killer

  1. Anonymous sagt:

    *Nocheinreviewindietonnetret* Schön, daß mir die ganze Arbeit abgenommen wird… naja, schlecht für mein Ego isses schon :(. Meins wäre identisch mit dem hier vorliegenden ausgefallen, nur den letzten Satz hätt‘ ich mir geklemmt…

    8/10
  2. Alarmist sagt:

    Geile Scheibe die Thrash und Death perfekt in sich aufnimmt. Kenne keinen der Vorgänger, jedoch werd ich in die auch einmal reinhören!

    8/10
  3. didi sagt:

    Das ist allerdings geilster Death/Thrash mit vielen musikalischen Feinheiten. Mein Lieblingsalbum aus diesem Genre. Auf das der NAchfolger da weitermacht wo The Killer aufhört 🙂

    10/10