Lord Of The Lost - Fears

Review

Galerie mit 15 Bildern: Lord Of The Lost - Lords Of Fyre Tour 2025 in Hannover

Wer sich die Veröffentlichungen des deutschen Labels Out Of Line bisher immer mehr oder weniger blind gekauft hat, sollte bei dieser Veröffentlichung diesmal vielleicht etwas vorsichtig sein. Kommt man in der Regel immer in den Genuss von EBM, Synthpop oder Elektro, sind LORD OF THE LOST in einer etwas anderen Kategorie einzuordnen.

Die erst vor zwei Jahren gegründete Band legt mit „Fears“ ihr Erstlingswerk vor, das eine muntere Mischung aus Gothic, Rock und Metal ist. Beginnt das Album zunächst mit sphärischen Klängen, schmettern einem dann umgehend harte Gitarrenriffs entgegen, auch die Vocals sind im Rahmen des Openers „Last Words“ eher im Metal-Bereich anzusiedeln, wohingegen der Refrain dann in eine fast schon poppige Richtung tendiert. Sowohl „Break Your Heart“ als auch „Dry The Rain“ sind dann etwas mehr „Gothic“, verspielter und ziemlich eingängig, wohingegen „Prologue“ beispielsweise wieder deutlich härter ausgefallen ist und eher die Gothic Metal-Fraktion ansprechen dürfte. In dieser Manier geht es dann munter weiter, mal schlägt der Pegel mehr Richtung Gothic Rock, mal mehr Richtung Gothic Metal aus – über allen Tracks schwebt jedoch immer wieder eine durchaus charttaugliche Melodik und so ist das Album trotz aller Härte eine mitunter sehr eingängige Angelegenheit.

Unter dem Strich ist „Fears“ ein Debüt, das absolut in Ordnung geht. LORD OF THE LOST bewegen sich im Grenzbereich zwischen Gothic Rock und Metal – die oben angesprochenen Fan-Lager sollten die Scheibe aus diesem Grund besser vorher antesten, da sie den einen vielleicht zu hart, den anderen vielleicht zu soft ist.

06.03.2010

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Lord Of The Lost auf Tour

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