Mason Hill - Against The Wall

Review

Soundcheck März 2021# 21

Frisch und mit ambitionierter „Hier sind wir“-Laune schwappt das Debüt-Album der Schotten MASON HILL zu uns herüber. In UK schon weitaus länger hochgehandelt, nehmen die Schotten mit ihrer neuen Langrille „Against The Wall“ nunmehr Angriff auf die hiesigen Gefilde.

MASON HILL- Frisch und ambitioniert

Dabei war die Reise bis hier hin nicht die leichteste. Mit unzähligen Ups and Downs kämpfend und eine Enttäuschung nach der anderen einsteckend, gab es für MASON HILL, die sich 2008 gründeten, und in ihrer aktuellen Formation seit 2013 bestehen, irgendwann den Moment des Aufgebens. „Wir wussten nicht, ob wir nach dem, was wir durchgemacht haben, überhaupt noch eine Band sein würden“, so Gitarrist James Bird.

Aber MASON HILL machten das einzig richtige; besiegten ihren inneren Schweinehund, konzentrierten sich weiter auf das, was sie seit ihrer Kindheit sein wollten, Rockmusiker. Das Ergebnis: „Against The Wall“.

„Against The Wall“: Jetzt erst recht !

Ein Debüt, welches auf der einen Seite extrem gute Laune aufkommen lässt, aber auf der anderen Seite dann doch noch zu sehr den Fuß auf dem Bremspedal lässt. MASON HILL fahren damit eine sichere Erstlingswerk-Runde. Die Tracks klingen dabei weniger nach UK, als nach USA. Die Schotten packen ihren Rock auf die andere Art an. American-Style-Rock pumpt durch die Anlage. Pumpt durch den Gehörgang. Vergleiche mit Bands wie Nickelback liegen nahe, trotzdem rudern MASON HILL stark dagegen an.

Beginnend mit dem fast schüchtern, wirkenden Opener „Reborn“, geht bei „No Regrets“ die Gitarrenfront stark zu Werke. Saftige Rockernummern, wie („Find My Way“)  treffen bei „Against The Wall“ auf Hymnen wie „Who We Are“ und „Out of Reach“, die sich sicherlich hervorragend auf einer großen Bühne abfeiern lassen. Mit „Where I Belong“ liefern MASON HILL eine hochwertige Ballade und machen damit den Sack zu.

Mit „Against The Wall“ zwischen sanften Tönen und großen Hymnen

Mit unverfälschtem, guten Rocksound, kraftvollen, markanten Vocals und einer ausgeprägten Arbeit an den Saiteninstrumenten, sind MASON HILL verdienterweise dort, wo sie jetzt sind. Die Arbeit der Schotten hat sich gelohnt. „Against The Wall“ ist ein rundes Rock-Album, welches sich sauber abfeiern lässt. Durch das „Safety-First“-Gefühl und die Tatsache, dass da noch viel Potenzial drinsteckt, auch in Hinsicht der eigenen Handschrift, des eigenen Stils, gibt es Abzüge in der B-Note.

MASON HILL: Der richtige Weg

MASON HILL sind dennoch auf dem richtigen Weg unterwegs und sollten diesen beibehalten. Die Schotten zeigen, das Aufgeben keine Option ist, dass Weitermachen und Kämpfen sehr viel hervorbringen kann. In diesem Fall eine Platte, die Spaß bringt.

 

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01.03.2021

It`s all about the he said, she said bullshit.

Der metal.de Serviervorschlag

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