Megaherz - Herzwerk II

Review

Galerie mit 24 Bildern: Megaherz - Komet Tour 2018 in Berlin

Nach einem Querschnitt-Best-Of Album, auf dem so wirklich alle Klassiker vorhanden sind, fahren die Münchner Megaherz mit einem neuen Album auf. Fleissig warn sie die Bayern und mit ihrem neuen Werk “Herzwerk II” haben sie sich stilistisch auch um einiges weiterentwickelt. Nicht nur um einiges roher geworden, nein auch etwas ungestümer, aber auch die Melodien sprechen mich auf ihrem neuem Album um ein großes Stück mehr an. “Herzwerk II” ist jedenfalls die kompromissloseste Scheibe, die die Band mit ihrer packenden Lebendigkeit unter das Volk bringt. Das neue Material ist zu dem um einiges moderner, wirkt nicht mehr so typisch “rammstein-preußisch” und zielt indes auf ein ganz anderes Publikum ab. Nicht mehr neue deutsche Härte steht im Vordergrund, sondern eher der ein verdeutschter amerikanischer Newmetal Stile drückt in des Hörers Gemüt. Dabei ist das ganze aber nicht 0815 – Newmetal, sondern kann sich durchaus aus der Masse positiv herausheben. Mit “F.F.F.” kommt auch noch ein deutsch vertonter Song dazu, dessen Original viele kennen. Es handelt sich dabei um keinen geringeren Coversong – Ableger als das des Original Songs “F.F.F. – Flesh for Fantasy” von Billy Idol. Der elektronische Einfluss steht bei “Herzwerk II” wieder im Hintergrund. Mehr als etwas Untermalung und kleine Loops sind diesmal aber im Gegensatz zu Megaherz´s Vorgängeralben nicht drin. Wenn man es genau betrachtet fehlen die aber auch nicht zu stark und “Herzwerk II” überzeugt trotzdem auf ganzer Linie. Die Aussagen der deutschen Texte bleiben wieder eindeutig und richtig Stellung beziehend, auch wenn die Textwahl etwas facettenreicher ist, als die Texte der früheren Songs. Sozialkritische deutsche Texte, groovige Gitarren, bollernde Drums, das alles sind die guten Zutaten für das Dasein von Megaherz. “Herzwerk II” ist ein rundum gelungenes überdurchschnittliches, knapp eine Stunde dauerndes Album, dass nicht unbedingt viel atemraubendes Neues bringt aber 8 Punkte locker verdient hat. (Link)

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01.06.2002

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Megaherz auf Tour

14.06. - 16.06.18metal.de präsentiertWith Full Force 2018 (Festival)8Kids, Abbath, Apocalyptica, Asking Alexandria, Being As An Ocean, Belphegor, Body Count, Booze & Glory, Bullet For My Valentine, Caliban, Cradle of Filth, Dagoba, Dool, Dritte Wahl, Ektomorf, Emmure, Employed To Serve, Entombed A.D., First Blood, For I Am King, God Dethroned, H2O, Hatebreed, In This Moment, Johnny Deathshadow, Judas Priest, Kanzler & Söhne, Kataklysm, Knocked Loose, Life Of Agony, Lionheart, Madball, Mambo Kurt, Manos, Marduk, Megaherz, Miss May I, Nothing More, Oceans Ate Alaska, Parkway Drive, Perkele, Powerflo, Pro-Pain, Psychostick, Rise Of The Northstar, Soulfly, Stick To Your Guns, Stray From The Path, Tankard, Tendencia, The Hirsch Effekt, Thy Art Is Murder, Toxpack, Unleashed, We Butter The Bread With Butter, Wolves In The Throne Room, Ze Gran Zeft, DED, Septicflesh, Drunken Swallows, Moscow Death Brigade, Benediction, Eskimo Callboy, Vallenfyre und NecrophobicFerropolis, Gräfenhainichen
21.09.18metal.de präsentiertMegaherz - KometTour 2018Megaherz und HeldmaschineColos-Saal, Aschaffenburg
22.09.18metal.de präsentiertMegaherz - KometTour 2018Megaherz und HeldmaschineCheckpoint, Alfeld
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1 Kommentar zu Megaherz - Herzwerk II

  1. michi sagt:

    Dass Megaherz besser als Rammstein sein sollen, kann zumindest ich nicht nachvollziehen. Sowohl die Songs als auch die Produktion sind absolut steril, kalt und seelenlos, die Riffs sind einfachst gestrickt und vorhersehbar, es kommt keinerlei Spannung auf. Auch die Texte sind sehr Durchschnittlich, dass können z.B. Oomph! viel besser. Aber das schlimmste von allen ist Alex Gesang, der so klingt, als würde er aus einer Schlager oder Volksmusik-Kapelle stammen und nun versuchen, eine auf hart zumachen. Wer auf NDH seht, ist mit Mutter und Herzeleid von Rammstein besser bedient, da diese Platten wesentlich packender und spannender sind als dieses langweilige und innovationsarme Machwerk. Und wem Rammstein noch zu stumpf sind, kann sich auch mit Oomph! bedienen, da ihre Texte sind so pseudo-tiefgründig sind wie die von Megaherz. Also: Bayern sollten die Finger von harter Rockmusik lassen, denn das können die Ossis viel besser!

    3/10