Predator - Predator

Review

1996 huldigte eine Band namens Stormblade ihren Vorbildern Judas Priest und Helloween noch in Form von simplen Coversongs. Als dies dann nach einer gewissen Zeit nicht mehr reichte, begann man nach einigen Drehungen des Personalkarussells, eigene Stücke zu komponieren. Das erste Release vom Herbst ’98 in Form einer MC nannte sich „Escape from Nowhere“ und stieß regional (Bielefeld und Umgebung) auf positive Resonanz. Es folgten zwei weitere EPs namens „Insane“ (2000) und „Addiction“ (2001), die das Hamburger Label Remedy Records auf die Jungs aufmerksam machten. Unter dem neuen Namen PREDATOR erscheint nun das selbstbetitelte Debüt der Jungs und klingt erwartungsgemäß nach ihren Wurzeln, die unverkennbar im Power Metal liegen. Wundervoll eingängige Leads, angenehme mitsingtaugliche Vocals und eine ordentliche Portion Druck hinter der gesamten Produktion sind die Grundlage für ein akzeptables powermetallisches Album, die PREDATOR ohne jede Fragen aufweisen können. Doch muss man zusätzlich die Tatsache betrachten, dass 90% aller Bands die sich „powermetallisch“ schimpfen, diese Basis mitbringen, aber nur ein ausgesprochen geringer Prozentsatz die Zutaten hat, die aus einem akzeptablen Album ein herausragendes Power-Album machen. Diese Zutat ist die Innovation, die entweder etwas völlig Neues (selten) oder eine Mischung beliebter und interessanter Eigenarten bekannter Bands (häufiger) darstellt. Schade, dass auf PREDATOR weder das eine noch das andere zutrifft. Zwar versuchen sie gelegentlich leicht mystisch nach Control Denied („Buried Alive“), schunkelnd locker nach Blind Guardian („Outlaw“) oder gar retro-like hardrockig („Hollow Words“) zu klingen – und das gelingt „handwerklich“ allerbestens -, doch gibts auf dem gesamten Album nichts, was man nicht schon auf zig anderen Power Metal-Scheiben gehört hat. Daran können auch dezente Orchstereinlagen und Chöre nicht viel ausrichten, so nett sie streckenweise auch klingen mögen. Fazit: Fans von klassischem Power Metal der Marke Helloween werden vielleicht nicht enttäuscht sein, aber man sollte nichts Neuartiges erwarten, denn der Funken will trotz hübscher Melodien und einem Sänger der authentischeren Sorte nicht so ganz überspringen und wird das Feuer des Power Metal wohl nicht lange lodern lassen. Es sei denn, der Blitz der Innovation schlägt bis zum nächsten Release noch ein…

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05.06.2004

Der metal.de Serviervorschlag

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