Raging Speedhorn + Monster Magnet - Split EP

Review

Nach der letztjährigen Split zwischen KARMA TO BURN und SONS OF ALPHA CENTAURI lässt sich das Desertfest auch 2016 nicht lumpen und sponsort eine 7″-Split-EP von zweien der Bands, die dort auftreten werden. 2016 trifft es die UK-Sludger RAGING SPEEDHORN einerseits und die US-Stoner-Metaller MONSTER MAGNET andererseits, und beide Bands liefern zwar keine Überleistungen ab, bieten ihren Fans aber gewohnt hochklassige Kost.

RAGING SPEEDHORN – „Halfway To Hell“

Den Anfang machen RAGING SPEEDHORN mit „Halfway To Hell“, der nach einem Bass-Intro zunächst mit einem fetzigen, rockigen Mainriff starten, welches eher ein bisschen nach Desert Rock klingt denn nach Sludge. Höhepunkt ist der Refrain, der vor allem mit der eindringlich gebrüllten, titelgebenden Textzeile punktet. Im Mittelteil gibt es dann ein eher zurückgenommenes, doomig-schleppendes Riff, bevor sich der Song zum Ende hin immer weiter senkt, mehr und mehr Elemente und Instrumente herausnimmt, bis zum Schluss nur noch Bass und Schlagzeug einsam das Hauptthema der zweiten Songhälfte zuende führen.

MONSTER MAGNET – „Hallucination Bomb“

Anschließend präsentieren MONSTER MAGNET ihren Song „Hallucination Bomb“, der in bester, schleppender Desert-/Stoner-Manier loswälzt und leichte KYUSS-Erinnerungen weckt, bevor die Amis im Refrain in Sachen Tempo etwas zulegen. „Hallucination Bomb“ kann, genau wie RAGING SPEEDHORNs „Halfway To Hell“ zweigeteilt betrachtet werden, so variieren MONSTER MAGNET in der ersten Hälfte des Tracks hauptsächlich zwei Themen, die ab der Mitte des Songs von einem anderen Hauptthema sowie einem zurückgenommen wabernden Gitarrensolo abgelöst werden.

Eine mehr als „nur“ nette Split-EP

Wie gesagt: Beide Bands liefern keine Übersongs ab, sowohl von RAGING SPEEDHORN als auch von MONSTER MAGNET hat man auf den jeweiligen Full-Length-Veröffentlichungen bereits Größeres gehört. Aber: Beide Bands bewegen sich auch auf einem konstant hohen Niveau, welches ihren Fans genau das bietet, was sie erwarten, und das sogar mit dem einen oder anderen Extraschmankerl. Mehr als nett für zwischendurch, vor allem für wüstenheiße Sommertage.

11.05.2016

Der metal.de Serviervorschlag

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