Resuscitator - Warrior´s Death

Review

Kaum zu glauben, dass es diese Band schon über 12 Jahre gibt und ich noch nie etwas von ihnen gehört habe. Nunja, wenn man bedenkt, dass die erste Full-Length CD „Cursed Visions From His Infernal Realm“ erst 2001 veröffentlich wurde, so mag man dieses Manko vielleicht entschuldigen. So sind die Amis also trotz der Gründung vor einer Dekade noch recht frisch im Geschäft, da sie zwischendurch auch mehrere Jahre auf Eis lagen. Obwohl im Promo-Flyer wild mit Namen wie IMMORTAL, ENTHRONED, SATYRICON und DØDHEIMSGARD als Vergleich herumhantiert wird, so kann ich mich hier nicht so sehr anschließen, da mir die ganze Musik viel zu amerikanisch vorkommt. Dies ist nicht negativ gewertet, im Gegenteil, denn in Amiland gibt es neben den bekannten Death-Metal-Bands auch so einige Schwarzheimer, die sich hinter der Europäischen Szene nicht verstehen brauchen.
So also auch RESUSCITATOR, die mit ihrem „Veteran Californian Occult Black Death Force“ (wieder so eine super Beschreibung!) gut Arschtreten können.
Obwohl es aus dem Hause Displeased Records so die letzte Zeit nicht viele Scheiben gab, die mir gefallen konnten, so ändert sich dies mit RESUSCITATOR schlagartig. Zwar erfinden unsere Veteranen den Metal nicht neu, aber was sie da von sich geben, kann gefallen.
Hört man sich die MP3s ihrer Webseite an, so kann man sehr deutlich die Verbesserungen heraushören. Besonders positiv kommt dem Material zu gute, dass auf Keyboards verzichtet wurde. Dadurch kann ein höheres Maß an Aggressivität produziert werden, was meinen positiven Eindruck stärken kann. Zumal das Keyboard sowieso nicht gut dazu gepasst hat.
Der Opener „In The Night´s Silence“ der aktuellen Scheibe ist da noch recht lahm ausgefallen, aber ab dem zweiten Song wird es heftiger und es kesselt los. Da ist von Melodie nicht mehr die Rede.
Besonders beliebt sind die „gesprochenen“ Intros zu jedem Song, die beweisen wie böse die Musiker sind. OK, hat schon etwas komisches, aber der anschließende Song hat es dann in sich. So kann mir „Legions From The Past“ durch die schleppenden Parts gut gefallen, die mit einer abgehackten Gitarre untermauert werden. Aber dass „Veteran Californian Occult Black Death Force“ durchaus rasant sein kann, zeigt „Messengers Of The Immortal Throne“, da hier Gummi gegeben wird, ohne aber das Ziel vor Augen zu verlieren.
RESUSCITATOR können hier eine gute Platte veröffentlichen, die ihnen das Tor zu Größerem sicherlich weiter geöffnet hat. Ruhig Antesten!

26.06.2005

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