Rosae Crucis - Fede Potere Vendetta (Overlord Ed.)

Review

2009 veröffentlichten ROSAE CRUCIS „Fede Potere Vendetta“, das zum Teil auf einer alten Demo der Band aus dem Jahre 1998 beruhte. Wie schon beim Vorgänger „Il Re Del Mondo“ waren die Lyrics in italienisch. Ein knappes Jahr später gibt es nun die sogenannte Overlord-Edition dieses Werkes. Außer, dass die Texte bei dieser Ausgabe in englisch sind, gibt es außerdem den Bonustrack „Yes We Tank“ sowie einen Gastsängerbeitrag von Chris Boltendahl.

Stilistisch bleibt bei den Italienern alles beim alten. Wie auch schon bei „Worms Of The Earth“ und „Il Re Del Mondo“ weben ROSAE CRUCIS in ihren Sound das mystische von MERCYFUL FATE, die Rauhheit von frühen GRAVE DIGGER und die epische Seite von Bands wie MANILLA ROAD oder DOOMSWORD ein. Dadurch entstehen recht epische und abwechslungsreiche Songs, denen auch die nötige Härte nicht fehlt. Auf diesem Album steigern sich ROSAE CRUCIS dabei mit fortwährender Spieldauer.
Die ersten beiden Kompositionen wirken noch ein wenig unmotiviert und kommen über ein „ganz nett“ nicht hinaus. Das ebenso kraftvolle wie hymnische „Crusade“ lässt mich erstmals aufhorchen, und der Gesang von Guiseppe Cialone ähnelt da einem Mr. Boltendahl so sehr, dass ich nach dem Sinn seines späteren Gastsängerbeitrags frage. Von da ab haben ROSAE CRUCIS eigentlich nur noch Ohrwürmer am Start. „Anno Domini“ ist eingängig, aber technisch auch sehr gut ausgearbeitet. „The Nemedian Chronicles“, „Crom“ und „Venarium“ bilden als Dreierpack eine konzeptionelle Einheit, die wieder auf Robert E. Howards Conan-Geschichten beruhen. Hier kommt das Mystische zur Geltung, was natürlich gut zur Story passt. In ein paar Riffs scheint ganz deutlich der Filmsoundtrack durch, und ein bisschen epischen Pathos im frühen MANOWAR-Style gibt’s auch. Die Trilogie ist aber in jeder Phase gelungen. Boltendahls Beteiligung bei „Venarium“ ist meines Erachtens nur Namedropping. Benötigt hätte es ihn nicht.
Auch das wuchtigere „Blood Steel“, welches die reguläre italienische Edition beschließt, und der ungewohnt thrashig-aggressive Bonustrack „Yes We Tank“ können das höhere qualitative Level halten.

ROSAE CRUCIS zeigen auch auf dieser Edition von „Fede Potere Vendetta“ ihr kompositorisches Können. Die intelligente Vermischung aus vielschichtiger Epik, gelungenen Melodien und geradliniger Power kann die Fans vieler Lager ansprechen.

13.09.2010

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