Samsas Traum - Utopia

Review

Entgegen allen Gerüchten ist die neue CD von Samsas Traum doch sehr gelungen. Die komplexen, sequenzerlastigen Song überzeugen durch durchdachte und komplexe Strukturen und sind doch spätestens nach einigen Hördurchgängen von hohen Ormwurmcharakter. Die Mischung aus Gothic-Bombast und Metal-Riffs besticht durch seine Eigenständigkeit. Über allem schwebt die Stimme von Sänger und Mastermind Alexander Kaschte, die mich zuweilen sehr an Deine Lakaien erinnert. Auch was sich der gute Mann in lyrischer Hinsicht hat einfallen lassen, ist durchweg poetisch sehr gelungen, zumal die Texte in deutscher Sprache verfasst und deshalb natürlich für unsereins absolut verständlich sind, was doch leider nur zu oft ein negativer Aspekt ist. Das Ein-Mann-Projekt wird bereichert durch weiblichen Gesang und Saxophon/Klarinette von Gastmusikern. Die Songs auf Utopia haben unglaublich viel Potential, dass durch eine professionellere Produktion hätte ausgeschöpft werden müssen. Denn leider sind die Sequenzer-Drums und so manche Sounds nicht auf dem Niveau, dass die Kompositionen verdient hätten. Auch die Gitarren sind vom soundtechnischen Blickwinkel „nur“ OK. Für Samsas Traum ist es an der Zeit, endlich „entdeckt“ zu werden, denn über seine Schönheitsfehler hinaus ist Utopia ein beeindruckendes Werk, aber hoffentlich noch nicht das Ende der Fahnenstange.

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27.08.2001

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4 Kommentare zu Samsas Traum - Utopia

  1. luna lunacy sagt:

    merci beaucoup…

    10/10
  2. DarkDeX sagt:

    Die CD hält das, was der Auftritt auf dem WGT 2001 versprochen hat – denn da durften wir ja schon in einige Utopia-Songs reinhören ;o)

    10/10
  3. doktor von pain sagt:

    Ihr wollt euch den Tag versauen? Kein Problem, legt dieses Album in den Player und ab dafür! Übelstes Pathos-Geschwurbel, da wird mir ja wirklich übel. Das ist vielleicht Musik für das 13jährige Gothic-Girlie, nicht aber für den gestandenen Metaller. Bah, geh mir wech…

    1/10
  4. svenna666 sagt:

    Wäre der Sound dieser CD etwas besser und könnte man diese unsägliche Frauenstimme rausschneiden, könnte dieser CD etwas mehr abgewinnen. Allerdings sollte der A.K. auch noch singen lernen. Für Fans und Schmerzfetischisten was ganz tolles, für den Rest ein Fall für die Gelbe Tonne.

    2/10