Samsas Traum - O Luna Mein

Review

O weia, Samsas Traum! Fand ich den Vorgänger DIE LIEBE GOTTES schon erbärmlich, war ich natürlich nicht sonderlich angetan, mir den Zweitling anzutun. Doch jeder verdient eine zweite Chance und so mußte ich feststellen, daß die Band sich gesteigert hat. Gut, schlechter hätte sie kaum werden können und man stolpert immer noch über seine viel zu hoch gesetzten Ansprüche, textlich wie auch musikalisch. Doch geht es hier nicht mehr so wirr und sinnlos zu wie zuvor, es kristallisieren sich in der Mischung aus Gothic, Black Metal, Dark Wave und Schlager sogar ein paar ganz nette Lieder heraus, zum Beispiel „Für immer“, welches jedoch auch wieder an einem etwas dürftigen Refrain krankt. Insgesamt sind die schleimigen Schlager-Anteile einfach zu hoch, die Versuche in Richtung Goethes Erben mißlungen und der Drumcomputer ist immer noch ein großes Ärgernis. Doch man konnte sich verbessern, und daß ist doch schon mal immerhin etwas und inzwischen scheinen sich sogar recht viele Leute mit dieser Mischung hier anfreunden zu können. Vielleicht geht es mir beim nächsten mal ähnlich, doch noch liegt mir hier zuviel im Argen, was jedoch nicht für die Aufmachung von O LUNA MEIN gilt, welche durchweg gelungen ist.

11.12.2000

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 31449 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

10 Kommentare zu Samsas Traum - O Luna Mein

  1. Pantheon sagt:

    Lieber Asmondeus, Vielleicht solltest du als Nicht-Samsas-Traum Anhänger _nicht_ deren neuestes Album reviewen anstatt nur deinen negativen Geschmack in ein paar wenigen Zeilen kundtun? Wenn ich dein CD Review bewerten müsste, würde es von mir auch nicht mehr als die Note ‚dürftig‘ bekommen. Aber ohne gleich einen Krieg vom Zaun brechen zu wollen: lass dir den Vorschlag von wegen "Review sollte jemand machen der die CD mag, oder zumindest objektiv beurteilen kann" mal durch den Kopf gehen. Ersteres tust du nicht, und zweiteres, wie du bewiesen hast, kannst du nicht [aber sei unbetrübt, das können nur sehr wenige Reviewer, Musik ist eine Geschmackssache und hierbei darf ich dir keinen Vorwurf machen]. Für ein Wortgefecht bin ich jederzeit zu haben, schreib nur an pantheon@metal.tm regards, Pantheon PS: Der CD habe ich 0 Punkte gegeben da ich sie noch nicht bewerten möchte.

  2. Psy sagt:

    leider gibt es ja keine minus anzeige bei den reviews aber was soll man machen ! ich gebe der band ne null da ich ja leider nicht tiefer werten kann ! also mmuuaahhhhaaaa an den der sich sowas wirklich kaufen sollte ! allein schon über die lyrischen ergüsse fällt mir einfach kein passender spruch ein ! hohle phrase wäre nicht das passende ! grütze trifft es auch nicht so recht also lass ich es besser ! alles in allem einfach nur misslungen ! man hätte die kohle für die produktion lieber einer (oder mehreren) kreativen unsigned band geben sollen die damit sicherlich etwas mehr hätten anfangen können als (bitte verzeiht mir das jetzt) samsa`s traum ! aber naja man kann den labelbossen ja nicht wirklich in die suppe spucken ! alles in allem (trotz dieser schlechten kritik) einfach ein schlechtes album mit schlechtem konzept, schlechtem sound und grottenschlechtem gesang ! c ya Psy

  3. El Cantadora sagt:

    Na ja, diese CD scheint ja zu polarisieren. Ich zähle mich auf jeden Fall zu den Anhängern der Scheibe. Sicherlich ist die Musik zum Großteil noch ziemlich unausgereift und mit (genialen!) Ideen überladen, aber subjektiv kann ich nur sagen, dass das Feeling und das wirklich gute Konzept diese Band zu etwas einzigartigem machen. Ich würde sagen, entweder mag man Samsas Traum oder nicht. Jedenfalls sollte sich niemand durch das Review abschrecken lassen, mal in deren Werk reinzuhören!

    8/10
  4. Tirrahhh sagt:

    Du solltest bei Samsas Traum CDs wirklich mal jemand anderen ranlassen! Na gut, dass die Band (im Gegensatz zu mir) nicht jedem gefällt, ist mir klar. Trotzdem sind deine Vergleiche mit anderen Bands (auch bei "Die Liebe Gottes") total hirnrissig. Alexander Kaschte hat mit all den Bands nix am Hut und versucht auch nicht so zu klingen wie jemand anderes – ganz im Gegenteil. Für mich ist dies die beste und unübertroffenste Scheibe überhaupt und ich denke, viele andere ST-Fans werden mir da zustimmen. Dies ist mehr als Musik und wer für Samsas Traum zu blöd ist, der sollte keine Samsas Traum-CDs beurteilen!!! Ich hoffe, dass du nicht all zu viele Leute mit Kritik beinflusst hast. Vielleicht hätte dem einen oder anderen die CD doch gefallen. Ein wütendes Mondlarvenkind namens Tirrahhh

    10/10
  5. ChrisGott sagt:

    Also – jetzt nochmal zum mitschreiben: "Oh Luna mein" ist eine absolut geniale Kultplatte, die Atmosphäre ist schön dicht und die Texte sind alles andere als "hohle Phrasen" (was machen denn eigentlich sonst gute Lyrics aus, hmm ?) – aber die meisten Ignoranten bekommen ja schon beim Bandnamen Probleme, da sie höchstens mal die Lektürehilfe zu Kafkas "Prozeß" zum Arschabwischen genommen haben… Die 9 Punkte vergebe ich nur, weil ich auf eine eventuelle Steigerung hoffe (die aber – so ehrlich muss ich sein – auf Utopia ausblieb !!)

    9/10
  6. DarkDeX sagt:

    ChrisGott – Du hast absolut recht! Die Scheibe rult und landet auch heute noch immer wieder in meinem CD-Player…

    10/10
  7. Anonymous sagt:

    Ein feines akustisches Brechmittel. Wow, Sachen gibt’s…

  8. Ariel sagt:

    Ein Traum an CD .. sie hört sich spitze an und ist mein Fav. unter meiner SAMSAS TRAUM Sammlung… Opus Suspiriorum (hörts euch an):)

    10/10
  9. Anonymous sagt:

    Ich bin überhaupt nicht der gleichen Meinung des Schreibers: In meinen Augen ist "O Luna Mein" ein absolut geniales Album mit Tiefgang welches beweist das Alexander Kaschte nicht nur eine Randerscheinung im Gothic/Darkwave-Genre ist, sondern eine der führenden Kräfte. Schon der Opener "und wenn sie erst gestorben sind…" zeigt eine musikalische Seite die man sich von vielen anderen Musikern wünschen würde. Weitere potenzielle Top-Songs sind in meinen Augen "Für Immer", "Mein Flaggschiff in die Sonne" und "Thanathan und Athanasia". Das sind vertonte Kurzgeschichten ­čÖé Der einzige Ausfall ist das gesprochene "Das verlorene Kind". Fazit: Ein geniales Stück Musik welches sich nur vor dem großen Bruder "Tineoidea oder: Die Folgen einer Nacht" verstecken muss (wann wird diese Bewertung nachgereicht?) Vernunft ist nichts, Gefühl ist alles!

    9/10
  10. svenna666 sagt:

    Ich habe wirklich versucht mich in die Scheibe reinzuhören, aber ich schaffe es einfach nich das Ding zu mögen. Alles ist viel zu hektisch und unausgegoren. Der Gesang ist eine Zumutung und von den Texten versteht man bis auf ein paar Wortfetzen auch nicht besonders viel. Sorry aber das Ding is nich so der Bringer.

    1/10