Scholomance - A Treatise On Love

Review

Die drei Amerikaner Scholomance spielen einen recht avantgardistischen und bizarren Stil, welcher sich sehr stark an Misanthrope anlehnt. Die musikalischen Qualitäten und das Potential dieser Band sind außerordentlich hoch, und die Jungens schaffen es immer wieder wirklich faszinierende, erbauende und teilweise auch belebende Stücke zu fabrizieren. Doch irgendwie wirkt diese Musik auf mich zu „pseudointellektuell“, es wird gefrickelt und verschachtelt und oftmals hat man das Gefühl, daß hier einfach nur jemand zeigen will, was er technisch kann. Ich habe ja eigentlich nichts gegen hohe technische Niveaus, aber das Hören dieses Albums ist, will man sich vollends auf die Musik einlassen, oftmals ziemlich anstrengend und ich kann mir auch kaum vorstellen, daß es wirklich Spaß machen kann, das ganze dann Live zu spielen oder zu hören. Textlich beleuchtet und auch musikalisch ausgelebt werden die dunklen Seiten der Seele und „manische Tendenzen“ angedeutet, was auch recht überzeugend umgesetzt wurde

01.12.1998

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