Shadow Gallery - Prime Cuts

Review

Dass Progmetal ein Genre mit nicht gerade geringer Qualitätsdichte ist, müsste sich mittlerweile herumgesprochen haben. Und wenn es gerade hier eine Band schafft, irgendetwas präsentieren zu können mit dem man in spielender Leichtigkeit aus der Masse hervorpreschen kann (und sei es auch nur durch gottgleiche Balladen), spricht das definitiv für unbedingte Genialität. Für Magna Carta ist das mal wieder ein Grund Nägel mit Köpfen zu machen und mit „Prime Cuts“ eine kleine Best Of der ersten vier Alben von SHADOW GALLERY (also vor ihrem Wechsel zu InsideOut) auf den Markt zu bringen. Mit „Rule The World“ ist dabei zwar nur ein einziger neuer Song dabei, aber wenigstens wurde die Tracklist von der Band selbst zusammen gestellt.

Und wie in der Einleitung erwähnt, kommen da jede Menge grandioser Songs zusammen. ZWar muss man einfach sagen, dass „Room V“ schlichtweg das bisher beste Album der Engländer ist, aber was sich auf „Prime Cuts“ versammelt hat, kann dennoch jede Menge Begeisterung auslösen. Mit dabei sind vier Songs von der sehr starken „Tyranny“ (namlich „Mystery“, „Ghost of A Chance“, „Hope For Us“ und „New World Order“), drei von „Legacy“ (der Titeltrack, „The Crusher“ in einer neuen Version und „Colors“ ebenfalls neu bearbeitet), sowie jeweils zwei vom selbstbetitelten Debüt („Say Goodbye To The Morning“ und „The Final Hour“) und von der „Carved In Stone“ („Deeper Than Life“, „Don’t Ever Cry, Just Remember“). Die CD erscheint dabei in einem Digipack, wo jedoch bedruckte Innenseiten mit einer kurzen Vorstellung der Songs ein gedrucktes Booklet ersetzen. Das Cover bleibt dabei durchaus in der Tradition alter SHADOW GALLERY Platten, kann aber dementsprechend keine wirklichen Begeisterungsstürme entfachen.

An sich geht diese Veröffentlichung okay und präsentiert viel Qualität auf kleinstem Raum. Allerdings würde ich mir trotzdem lieber die Platten einzeln kaufen, da man sonst leider auf die Konzeptstorys verzichten muss und dementsprechend die Songs nicht in ihrem originalen Kontext bekommt. Aber zu allererst empfehle ich die „Room V“ zu kaufen, weil dieses Herzstück der aktuellen Diskographie wohl den Ausnahmestatus SHADOW GALLERYs wohl am besten belegt.

05.09.2007

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