Sinestesia - The Day After Flower

Review

Inmitten der Ruinen einer post-apokalyptischen Städteruine strebt ein zartes Gewächs der hell am blauen Himmel strahlenden Sonne entgegen – vermutlich die titelgebende „Day After Flower“. Dieses Bild ziert das Cover von SINESTESIAs zweitem Album und drückt Hoffnung aus, die selbst mit einer „Cold War Apocalypse“ nicht totzukriegen ist. Entsprechend atmet auch die Musik der Italiener viel positive Energie, die selbst in den düstereren, aggressiveren Stücken immer wieder durchblitzt.

Der Albumsound wird von Power-Metal-Klängen und progressiven Parts dominiert. Stilistisch kann man das Ganze mit Bands wie SYMPHONY X vergleichen, deren Qualität „The Day After Flower“ aber nur ganz selten erreicht. Einige Frickel-Passagen sind allzu deutlich bei den Prog-Göttern DREAM THEATER abgekupfert, einige Melodien kleben zu süßlich-kitschig im Gehörgang. Dennoch haben SINESTESIA Potential und mit ihrem Zweitwerk kein wirklich schlechtes Album abgeliefert.

Der Opener „Hero“ geht extrem gut in Ohr und Blut über und sticht gemeinsam mit dem düsteren „Burning Times (Never Forget)“ qualitativ aus den sonst eher durchschnittlichen Songs heraus. Das episch-ausufernde „The Birth, The Death, Trance By The River“ wirkt eine Spur zu langatmig, die Ballade „Violet“ etwas zu seicht und „Cold War Apocalypse“ fehlen ein paar zwingendere Riffs. Dafür singen die Italiener den orchestralen Abschluss-Track „Memento“ in ihrer Muttersprache, was für einen schönen Schlussakzent sorgt.

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17.01.2010

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