Skeletal Remains - Devouring Mortality

Review

Chris Monroy ist offensichtlich zufrieden mit der neusten Veröffentlichung seiner Band. „Dieses Album ist im Grunde der nächste Schritt für uns“, lässt der Gitarrist und Sänger von SKELETAL REMAINS verlauten. Nach zwei Langspielern auf F.D.A. Records steht die kalifornische Death-Metal-Band nun bei Century Media Records unter Vertrag. Das besagte Album trägt den Namen „Devouring Mortality“ und ist das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

SKELETAL REMAINS machen mit „Devouring Mortality“ den nächsten Schritt.

Die Eingebung für ihren Bandnamen hatten die Jungs damals, als sie einen Song von DEMOLITION HAMMER hörten, der die Kombination beider Wörter beinhaltet. Entsprechend diente der Death-Thrash-Metal-Mix der New Yorker SKELETAL REMAINS zu Beginn ihrer Karriere als Inspiration. Inzwischen ist die Musik aber noch eine Ecke technischer geworden und erinnert deutlich an andere US-Bands wie IMMOLATION, DEATH in der Mitte ihrer Karriere aber auch an die neueren Outputs von PESTILENCE.

Dazu Monroy: „Das Album ist ein bisschen technischer, verglichen mit unseren ersten beiden Alben. Wir haben dieses Mal siebensaitige Gitarren bei manchen Songs benutzt, damit sie noch etwas heavier klingen.“

Trotz siebensaitiger Gitarren und einigen Frickelmomenten geht das Old-School-Feeling aber nicht komplett verloren. Dies ist dem Songwriting zu verdanken, das nicht zu vertrackt ist und trotz aller Technik eingängig und groovig bleibt. Leichte Kost sind die elf Tracks dadurch aber nicht, sondern bieten immer wieder einige Details zu entdecken. Genießer brutalen Death Metals in seiner amerikanischer Ausprägung kommen also auf ihre Kosten.

Skeletal Remains 2018

Das Kern-Trio von SKELETAL REMAINS um Chris Monroy (l.)

Passend zur Musik hat Dan Swanö „Devouring Mortality“ trocken und wuchtig, aber auch ein bisschen ruppig abgemischt. Zwar klingt die Produktion modern, ist aber nicht so glattgebügelt, dass der Charme der alten Schule verfliegt. Der wabert einem auch bereits vom Cover entgegen, das vom allseits bekannten Dan Seagrave gestaltet wurde. Chris Monroy selbst zeigt sich jedenfalls begeistert von der Zusammenarbeit mit den beiden Dans: „Es ist eine wahre Ehre, mit diesen beiden Legenden zusammenzuarbeiten und wir können es nicht erwarten, das Ergebnis mit allen Death-Metal-Fans zu teilen“.

Ein Leistungssprung auf hohem Niveau!

Mit ihrem dritten Album haben SKELETAL REMAINS tatsächlich einen großen Schritt nach vorne gemacht und ihren Stil verfeinert. Auch vom technischen Können her haben die Kalifornier noch einmal ein bis zwei Schippen draufgelegt. Unterm Strich ist „Devouring Mortality“ aber nicht viel besser als der bereits schon überzeugende Vorgänger „Condemned to Misery“. Dennoch ist die Platte ein gutes Album und dürfte die Band für Fans brutalen Ami-Todesstahls noch ein bisschen interessanter machen – falls diese SKELETAL REMAINS nicht ohnehin schon auf dem Zettel haben.

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07.04.2018

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