The Enid - Dust

Review

Mit “Dust“ veröffentlichen die Briten von THE ENID ihr mittlerweile 14. Studioalbum. Die Beschreibung der Musik fällt dabei recht schwer. Zu vielschichtig sind die Kompositionen, zu gemischt sind die musikalischen Stilrichtungen, um THE ENID in eine Genre-Schublade zu stecken. Jedoch lässt sich eine gewisse Nähe zu QUEEN nicht leugnen.

“Dust“ startet mit dem Achtminüter “Born In The Fire“, der zunächst ruhige Choräle vernehmen lässt. Der Song entwickelt sich und wird zunehmend schneller und melodischer. Assoziationen zu Musicalnummern oder Filmmusik entstehen und hinterlassen einen beeindruckenden ersten Eindruck. Mit “Someone Shall Rise“ geht es hymnisch weiter, unterstützt durch eindrucksvolle Chöre. Hier gewinnt das Album ordentlich an Fahrt, denn Gitarren lassen den Track zu einer starken Rocknummer werden. THE ENID nennen ihre Musik selbst Symphonic Rock, was durch “Someone Shall Rise“ definitiv bestätigt wird, die Musik in ihrer Gesamtheit jedoch nicht vollständig beschreiben kann. “Monsters“ ist beispielsweise ein ruhiger und eher progressiver Song, der die packende Stimmung des Albums weiter aufrechterhält.

Die angesprochene Ähnlichkeit zu QUEEN ist wohl am ehesten bei “1000 Stars“, einem besonders abwechslungsreichen und rockigen Titel, zu hören. Dabei ähnelt Sänger Joe Payne sogar stimmlich Freddy Mercury. Generell hat Payne eine angenehme, hohe Stimme, die zu keinem Zeitpunkt anstrengend ist. Ganz im Gegenteil: Joe Payne überzeugt stimmlich auf ganzer Linie.

Das textliche Konzept von “Dust“ würde an dieser Stelle den Rahmen dieses Reviews sprengen. Nur so viel: Die sieben Titel stehen für je eine Spitze eines siebenzackigen Sternes, um eine gebrochene Symmetrie anzudeuten. Wenn sechs dieser Ideen hinter den jeweiligen Spitzen gelöscht werden, so bleibt nur Liebe übrig, die durch den besonders emotionalen Titel “Heaven Hearts“ dargestellt wird.

THE ENID haben mit “Dust“ ein Stück Musik in die Welt gesetzt, das durch seinen Abwechslungsreichtum und die durchgängig gehaltene Spannung einzigartig ist. Elemente aus Klassik, Progressive Rock und Pop werden hier zu einem besonderen Album verschmolzen. “Dust“ ist somit eine absolute Kaufempfehlung!

05.04.2016

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7 Kommentare zu The Enid - Dust

  1. LastSatai sagt:

    Warum bekommt hier jeder Prog(mist) solche Bewertungen? Selten so etwas langweiliges gehört. Ich dachte die Seite hieße METAL.de.

  2. Leroy sagt:

    @LastSatai: Die Genre-Übersicht auf der Startseite sollte zeigen, dass auch andere Genre, die nicht zum Metal gehören, hier gereviewt werden. Und wenn Prog Bands innerhalb ihres Genres ein gutes Album nach dem Anderen raushauen, dann ist das eben so. Scheinbar schaffen das Bands anderer Genre wohl nicht so häufig.

  3. hurgA sagt:

    Was für ein Geschwafel…

  4. hurgA sagt:

    Was für ein Geschwafel…

  5. Shiny shiny sagt:

    @LastSatai:
    Hier bekommt aller möglicher Mist gute Bewertungen, vor allem Platten die absolut uninnovativ sind und die man schon 100 Mal vorher fast genauso gehört hat, wenn man nicht erst seit 2 Jahren Metal hört. Siehe die letzte Cannibal Corpse, die letzte Overkill..alles 10/10 soweit ich mich erinner. Wieso wird so etwas Belangloses wie Driving Ms Satan abgefeiert? Die Sängerin hat nicht mal ein gescheites Englisch drauf und Maiden Songs als Mainstream-Balladen zu interpretieren find ich mäßig interessant.
    Wieso soll nicht auch mal ne mäßige Prog Platte so ne Bewertung bekommen? Wobei The Enid schon auf vielen Seiten gefeiert wurde, anhören werd ich sie mir auf jeden Fall. Das Potential gut zu sein ist im Prog deutlich hörer (weil die Innvationskraft größer ist) als bei der 1000-ten Old-School Death Neuauflage in miesem Sound.

  6. Shiny shiny sagt:

    Btw: Wieso Geschwafel?

    Das hier ist ein gescheites Review, dass mir eine halbwegs sinnvolle Vorstellung der Msuik gibt, die besprochen wird.
    Das können viele Reviews nicht von sich behaupten. Lest doch mal einige Reviews z.B. von Nadine, das ist teilweise richtiges Geschwafel. Und wenn wieder von der Thrash-Abrissbirne geschrieben wird, die einem die Schädeldecke wegblasen..

    Das einzige was ich ein wenig anzweifle ist die Bewertung von 10/10, wird ja gerne mal von neuen Reviewern gezogen (gerne von welchen die z.B. noch nie Thrash Metal gehört haben und den ersten mittelmäßigen Thrash Output, den sie hören mit 10/10 bewerten). Aber um das Einschätzen zu können, muss ich die Platte erstmal hören.

  7. butterbeidefische sagt:

    @Shiny shiny: Ich mag die Ironie in deinem Beitrag. Dass du versucht „Geschwafel“ zu definieren, dir aber selbst noch nicht mal die Mühe machst deine eigenen Aussagen zu überprüfen. Einfach mal Cannibal Corpse in die Suchmaske eingeben, die haben hier noch niemals 10 Punkte gekriegt. Auch, dass du die Platte noch nie gehört hast, aber dich berufen fühlst den Zeigefinger zu erheben und im Nebensatz die Beiträge einer Redakteurin runtermachst, die sich hier offensichtlich sehr engagiert und somit mal mindestens mehr Mühe gibt, als du… das ist schon beachtlich, weiter so! Lies doch zukünftig deine Beiträge einfach nochmal durch, schau nach Rechtschreibfehlern und Buchstabendrehern und überlege dir dann nochmals, ob du wirklich sowas Sinnfreies abschicken möchtest.