The Pretty Reckless - Death By Rock And Roll

Review

Soundcheck Februar 2021# 23 Galerie mit 20 Bildern: The Pretty Reckless - Tour 2017

„Death By Rock N‘ Roll“, ja es gibt wahrlich schlechtere Todesarten, vor allem wenn sie so klingen, wie die Platte, mit der sich THE PRETTY RECKLESS zurückmelden. Es hat ein paar Jahre gedauert, aber die hat es auch gebraucht. Die Band und vor allem Taylor Momsen sind älter geworden, sind reifer geworden, was die deutlich kräftigere Stimme der Sängerin erkennen lässt.

„Death By Rock N‘ Roll“: Reifer, älter, härter

„Death By Rock N‘ Roll“ ist aber alles andere als ein daher gesagter Spruch á la  „Live fast die young“, sondern ist eine Hommage an den langjährigen Freund und Produzenten Kato Khandwala, der 2018 bei einem Motorradunfall verstarb. Die Schritte, die am Anfang des Titeltracks zu hören sind, sind seine. Und so zieht sich der Tod und die Stimmung, das Leben danach, wenn man eine geliebte Person verliert, wie ein roter Faden durch die neue Scheibe der US-Amerikaner.

THE PRETTY RECKLESS: Eine Hommage

Traurig-verbitterte Klänge sucht man passend zum Grundthema hier aber vergebens. Der Opener, und die bereits im letzten Jahr veröffentlichte Vorab-Single „Death By Rock N‘ Roll“ rollt gewaltig. Verpackt mit Blues-Elementen und der kratzig, hauchenden Stimme Momsens, die von lieblich bis röhrend alle Facetten auf den Tisch packt, ist man zum Einstieg schonmal ziemlich gut beschäftigt. Beim folgenden Track „Only Love Can Save Me Now“ bringt die absolut, gelungene Kooperation mit Kim Thayil (SOUNDGARDEN) und Matt Cameron (PEARL JAM und SOUNDGARDEN) nochmal eine Runde mehr Schwung in die Bude.

Mehr Facetten und Schwung in der Bude mit „Death By Rock N‘ Roll“

Das mit Kinderchören untermalte „And So It Went“ ist der Ohrwurm-Catcher schlechthin. Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass gemeinschaftlicher Hintergrund-Gesang mit Kindern eigentlich immer gut funktioniert, sondern auch weil ein Tom Morello (RAGE AGAINST THE MACHINE) dem Ganzen einen schön grungigen Anstrich verpasst. Etwas ruhiger geben sich THE PRETTY RECKLESS fast am Ende der Platte mit „Standing At The Wall“. Leider zu gut, um es lapidar Quotenballade zu nennen. Taylor Momsen’s Stimme geht glasklar durch und durch. Beschreibt die Situation des Verlustes und das Gefühl, man könne selbst nicht mehr atmen. Das Thema wurde hier auf die bestmöglichste Weise umgesetzt.

THE PRETTY RECKLESS: Lebendiger als je zuvor

„Death By Rock N‘ Roll“ ist eine Platte, die auf spezielle Art für die Band ein Heilungsprozess ist und war, ist aber auch eine Platte, die einem ungeschönten, feinsten, alternativen Rock ins Gesicht zimmert. Hut ab, vor der Stimme von Frau Momsen, die sich in den letzten Jahren so weiterentwickelt hat, dass sie den Namen einer Rockröhre verdient. Auch der restliche Teil der Band arbeitet so harmonisch zusammen, dass jeder einzelne Track seine besondere Note bekommt. Also vorerst erstmal nichts mit Death by Rock n‘ Roll sondern sehr lebendig durch „Death By Rock N‘ Roll“.

 

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02.03.2021

It`s all about the he said, she said bullshit.

Der metal.de Serviervorschlag

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