Transitional - Nothing Real Nothing Absent

Review

Zwischen GODFLESH und dem weiten Begriffen Industrial und Ambient siedeln sich TRANSITIONAL auf ihrem Debüt „Nothing Real Nothing Absent“ an und machen dabei eine verdammt gute Figur. Gekleidet in hypnotische Gitarren-Sounds, immer wieder auftauchende, statische Drumbeats und fast schon auf Minimalismus fixierte Gesamtstrukturen zeugt das Album insgesamt von homogener Intensität und verbreitet eine schlichtweg ergreifende Atmosphäre. Egal ob in den Bereichen Dark Ambient, Drone oder Industrial gewildert wird, TRANSITIONAL wissen, was sie zu tun haben. All die genannten Elemente ergänzen sich gegenseitig zu einem funktionierenden Ganzen und machen deutlich, wie wichtig es für derartige Musik ist, welche Atmosphäre wie transportiert wird und was diese beim Hörer bewirkt.

Die kreativen Köpfe hinter TRANSITIONAL sind Kevin Laska (NOVATRON) und mittlerweile auch Dave Cochrane, der bereits für GREY MACHINE, GOD, HEAD OF DAVID, ICE, SWEET TOOTH und JESU aktiv war. Wenn man diesen Background nun ansieht, verwundert es kaum, dass „Nothing Real Nothing Absent“ in eben diese spezielle Richtung geht, kann man doch Fragmente der verwendeten Elemente des Albums auch in den Werken oben genannter Bands wiederfinden.

„Nothing Real Nothing Absent“ ist ein enorm intensives Album geworden, das es sich lohnt zu entdecken. Weitere Versuche, die Musik in Worte zu kleiden und Erklärungen, mit was genau wir es hier zu tun haben, können nur ein Schritt in die falsche Richtung sein, denn diese Musik wird von jedem Hörer anders wahrgenommen werden. Fakt ist, dass wir es hier mit einem Hybriden zu tun haben, der seine ganz eigene Dynamik entwickelt und allen gängigen Normen trotzt.

TRANSITIONAL machen es einem zu Beginn nicht unbedingt leicht in ihre musikalischen Welten einzutauchen, wenn man jedoch bereit ist, sich den mitunter beängstigenden Klängen ihres Albums hinzugeben, wird man mit einer wahnsinnig intensiven Klangreise belohnt und durch musikalische Traumwelten geführt. Ein Muss für aufgeschlossene Hörer.

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01.06.2008

Der metal.de Serviervorschlag

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