Witherfall - Vintage

Review

Schlag auf Schlag geht es bei WITHERFALL. Nach dem starken Debütalbum „Nocturnes And Requiems“ (2017) und dem mindestens ebenso gelungenem, letztjährigem Nachfolger „A Prelude To Sorrow“, legt nun die Band um ex-WHITE WIZZARD Sänger Joseph Michael und ICED EARTH-Gitarrist Jake Dreyer mit einer neuen, über 40 Minuten langen EP namens „Vintage“ nach. Höllentempo, das WITHERFALL da mit ihren Veröffentlichungen vorlegen. Leidet darunter die Qualität? Ist „Vintage“ wieder progressiv mit düster melancholischer Atmosphäre, ohne dabei sperrig zu sein?

„Vintage“  – ein Akustik-Zwischenspiel von WITHERFALL

Passend zur „Acoustic Adventures“-Tour von SONATA ARCTICA, welche WITHERFALL supporten, hat die Band mit „Vintage“ eine EP veröffentlicht, die insbesondere Akustik-Arrangements und Coverversionen enthält. Aufgenommen wurden die Songs in den Harmony Recording Studios (u. a. Miley Cyrus, Adele) in Hollywood. Den Anfang macht ein dreiteiliges „Vintage“-Medley als Akustikversion, das sich nah am Originalsong orientiert, aufgrund seiner rein akustischen Darbietung aber fast noch melancholischer als das Original klingt. Hervorragend die Übertragung der neoklassischen Gitarrenharmonien auf die Akustikgitarren. Feuer, wahlweise vom Kaminofen oder Lagerfeuer, Rotwein, die Atmosphäre stimmt! Als nächstes haben sich WITHERFALL einem der besten HELLOWEEN Songs aller Zeiten angenommen: „A Tale That Wasn’t Right“ – um es vorneweg zu nehmen, das Original bleibt unerreicht, auch für WITHERFALL. Die Gitarren sind härter, der Gesang zweistimmig und extremer, die melancholische Komponente des Originals kommt hier etwas zu kurz. Der Song als auch das ebenso wenig zwingende TOM PETTY Cover „I Won’t Back Down“, das recht nah am Original gehalten wurde, waren ursprünglich als Bonus für Nachfolger „A Prelude To Sorrow“  gedacht. Gestört hätten sie dort auch nicht, wirklich notwendig wären sie ebenso wenig. Mit „Ode To Despair“ folgt ein bekanntes Stück von WITHERFALL, welches neu arrangiert wurde und mit wahnwitzigem Gitarrenspiel glänzt. „The Long Walk Home (December)“, ebenfalls ein akustisches Stück, war bisher ein exklusiver Japan-Track, kein Übersong, aber gehobener WITHERFALL-Standard. Abgeschlossen wird die EP durch das bereits bekannte „Vintage“ in der Albumversion, quasi als direkter Vergleich zur Akustikversion. Alles in allem ist es also insbesondere das „Vintage“-Medley, das diese EP für Fans der Band sehr interessant macht, der Rest ist ok.

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21.03.2019

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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