Wolvennest - The Dark Path To The Light

Review

Galerie mit 23 Bildern: Wolvennest - Dark Path To The Light Europe Tour 2023

WOLVENNEST haben bereits mit zwei Alben für Verwirrung bei einigen und Begeisterung bei anderen gesorgt und melden sich mit ihrem dritten Langspieler “The Dark Path To The Light“ zurück, auf dem sie düstere Ambient-Sounds, Psychedelic Rock und vielerlei andere Einflüsse miteinander verbinden. Das Ziel dabei: Den Hörer dem Titel entsprechend mit auf den dunklen Pfad ins Licht nehmen. Wir machen uns auf die Reise.

WOLVENNEST klingen düster und mystisch

“The Dark Path To The Light“ ist ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Text und Atmosphäre. Diese wird auch unterstützt durch das Cover-Artwork, das direkt das passende Bild ins Bewusstsein ruft, als mit “Lost Civilizations“ die ersten Töne des Albums erklingen und ritualistische Drums einsetzen, über denen eine ruhige Männerstimme mahnt, dass in neuer Zeit Wälder gerodet und Krankheiten verbreitet werden und die Menschheit sich selbst verflucht hat.

WOLVENNEST bedienen sich einer großen Bandbreite an Vocals von Klargesang, Chören, Flüstern, gesprochenen Passagen bis hin zu Growls. Die instrumentalen Passagen sind oft ruhig und repetitiv und schaffen es so zusammen mit den mystischen, ritualistischen Vocals, den Hörer fast in eine Art Trance zu versetzen.

Das funktioniert aber auch nur, wenn WOLVENNEST sich die Aufmerksamkeit des Hörers nicht mit anderen Umwelteinflüssen teilen müssen. Ansonsten verliert “The Dark Path To The Light“ schnell die Aufmerksamkeit des Hörers, vor allem bei den Instrumentalintros zu Beginn der Songs. Songs wie das nach Lovecrafts Sci Fi-Horror klingende “The Timeless All And Nothing“ oder das beschwörende, treibende “Accabadora“ stechen dafür umso mehr heraus.

Den dunklen Weg ins Licht muss man bewusst gehen

WOLVENNEST veröffentlichen erneut ein Album, das zwischen den Genregrenzen tanzt und im richtigen Moment und mit der passenden Einstellung eine düster meditative Wirkung entfalten kann. Sollten die Rahmenbedingungen beim Hören allerdings nicht stimmen, kann es passieren, dass aus “The Dark Path To The Light“ unauffällige Hintergrundmusik wird.

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06.11.2023

"Es ist gut, aber es gefällt mir nicht." - Johann Wolfgang von Goethe

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1 Kommentar zu Wolvennest - The Dark Path To The Light

  1. ultra.silvam sagt:

    Also ich fand den Vorgänger „Temple“ so auf anhieb deutlich besser. Songs wie Incarnation oder Disappear waren grandios. Hier fehlt mir irgendwie die Substanz. Schade, aber vielleicht werd ich mit dem neuen auch noch warm.