J.B.O. - Live-Sex

Review

Galerie mit 19 Bildern: J.B.O. - Rock am Härtsfeldsee 2017

Was soll man zu J.B.O. sagen? Entweder man liebt die Musik der vier Blödelbarden aus Erlangen oder man hasst sie. Ein Zwischending gibt es eigentlich nicht. Nun haben J.B.O. mit “Live-Sex” nach zwei Mini-Alben und vier Full-Length-CDs ihr erstes Live-Album der letzten, bis dato erfolgreichsten Tour veröffentlicht, das nun den Humor, die Fröhlichkeit und die Partystimmung, die auf den Gigs der Mannen um Hannes “G. Laber” Holzmann vorherrschen, in die heimischen Gefilde transportieren soll. In meinen Augen gelingt dies ganz ordentlich. Der Sound ist durch die Bank weg in Ordnung und das Live-Feeling wird gut herübergebracht. Aufgenommen wurden die 14 Tracks während drei Konzerten der Tour: in Nürnberg im Serenadenhof und der Arena und in Hamburg in den Docks. Die beiden neuen Spaßmacher Ralph Bach am Bass und Wolfram Kellner am Schlagzeug, die für die ausgestiegenen Schmitti und Holmer mit an Bord genommen wurden, haben sich vollständig in die Band integriert und machen J.B.O. live stärker denn je. Auch die Setlist weiß zu überzeugen, ist sie doch eine gelungene Mischung aus Coverversionen (“Im Verkehr”, “Eins Zwei Drei” oder “Schlaf Kindlein Schlaf”) und Eigenkompositionen (“Sex Sex Sex”, “Ich liebe Dir” oder “Verteidiger des Blödsinns”). Die absoluten Highlights dieses Live-Sex-Erlebnisses sind aber die beiden mit den Nürnberger Symphonikern aufgenommen Stücke “Roots Bloody Roots” (live noch schräger) und “Ein guter Tag zum Sterben” (DER J.B.O.-Song überhaupt mit DEM J.B.O.-Text überhaupt!!). Als kleines Schmankerl gibt es diesen Song dann sogar noch als Bonus-Track, diesmal nicht in der klassischen oder ursprünglichen, sondern in der terminalen Version. Also, wer den Blödeleien der vier rosa Krieger etwas abgewinnen kann, kann bedenkenlos zugreifen. Wer J.B.O. nicht kennt, sollte das hiermit ändern, bringen sie doch jede Party in Stimmung. Wer sie nicht mag, rührt “Live-Sex” sowieso nicht an. In diesem Sinne: Arschloch und Spaß dabei!

07.10.2001

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J.B.O. auf Tour

06.04.18metal.de präsentiertJ.B.O. - Deutsche Vita Tour 2018J.B.O. und RammelhofCapitol Hannover, Hannover
07.04.18metal.de präsentiertJ.B.O. - Deutsche Vita Tour 2018J.B.O. und RammelhofAlte Spinnerei, Glauchau
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10 Kommentare zu J.B.O. - Live-Sex

  1. Rob The Unholy Ex-Excrementor sagt:

    J.B.O. sind ja ganz lustig, und doch wird ihr Fleisch beim Anblick unseres mächtigen EXCREMENTORY-Logo’s erzittern. Und dabei hatten wir nie ein richtiges EXCREMENTORY-Logo!?!?

    10/10
  2. Anonymus sagt:

    Ich mag zwar keine Live-Alben, aber trotzdem 10 Punkte, weil’s J.B.O. ist… aus Prinzip… 🙂

    10/10
  3. Troll sagt:

    Nur um dem Schreiber recht zu geben… Ich hasse JBO

  4. Rhapsody´s Lord sagt:

    Eigentlich dürfte man J.B.O keine Wertung geben. Weil man sie nicht vergleichen kann. Auf diesem Gebiet sind sie einmalig. Aber ich sag mal 10 P. (Aus prinzip!)

    10/10
  5. Metal Inc. sagt:

    ‘Sex Sex Sex’ find ich ja noch ganz lustig, aber ansonsten bin ich wohl eher auf der ‘Hasser’-Seite. ‘Aus Prinzip’ daher 0.

  6. Nightwish sagt:

    Keine Wertung von mir über die Scheibe weil ich J.B.O eh noch nie was abfinden konnte. Aber eines ist ja wohl unglaublich und gehört geohrfeigt: True Metal ? Wie kann man einerseits selber von einer "Blödelband" schreiben und dann noch den Stil als True Metal bezeichnen wollen ? Kurz: Wer immer auch das geschrieben hat, hat null Ahnung von Metal. Ich möchte ja nicht behaupten das nur Manowar wahren True Metal spielen, aber J.B.O ? Kopfschuss bitte. Wenn es so weitergeht fangen wir an Mozart noch als Symphonie Metal zu bezeichnen oder "Happy Birthday" als Power Metal. Der Autor dieser Kritik ist ganz offensichtlich des Metals nicht würdig.

  7. Weddermann sagt:

    JBO rocken jawohl wie Sau! Und das sag ich als Bitterböser Black-Metaller! Und was ausser True-Metal sind sie! Ich find, die Wortwahl is schon OK! Metal On

    10/10
  8. BloodyPotato sagt:

    Ich find die CD einfach geil…aber man sollte für J.B.O. tatsächlich eine neue Musikrichtung ins Leben rufen, denn True-Metal ist das auf keinen Fall! Man könnte es vielleicht Happy-Metal nennen!

    10/10
  9. wesker sagt:

    sag mal habt ihr alle einen schuss oder was?… NEE; TRUE METAL IST DAS NICHT!! HÖÖÖ IST DAS ÜBERHAUPT METAL, WARUM NENN DIE DAS NICHT HAPPY METAL? DAS IST ÜBERHAUPT KEIN METAL? habt ihr sie denn noch alle??? euer scheiss schubladendenken pisst mich an, was habt ihr davon wenn ihr jede musik immer sofort irgendeiner stilrichtung zuordnet? DAS GEHÖRT DAHIN UND DAS IST NEW METAL, HÖHÖHÖHÖ… was soll diese scheisse j.b.o. ist partymucke und dann interessiert keine beschissene sau ob j.b.o. nun true metal, rock oder weiß der kuckuck für ne scheisse spielen… meine fresse habt ihr mich nun rasend gemacht…

    8/10
  10. tru(h)e sagt:

    Hey… Sie spielen doch eigentlich Dancefloor-Reggae… ^^

    10/10