Darkened Nocturn Slaughtercult

Band

Darkened Nocturn Slaughtercult (dt. etwa: „Dunkler, nächtlicher Schlächterkult“, auch als DNS abgekürzt) ist eine deutsch-polnische Black-Metal-Band. Von Onielar im Winter 1997 in Dormagen, Nordrhein-Westfalen gegründet, besteht sie zurzeit aus den vier Mitgliedern Adversarius, Onielar, Velnias und Horrn.

Stil

Auftreten

Bei Konzerten der Band fällt sofort ein großes, auf der Spitze stehendes Pentagramm auf. Dieses ist so angebracht, dass es wie ein düsterer, dämonischer Heiligenschein über Frontfrau Onielar wirkt. Die weitere Bühnendekoration besteht oft aus Bullenschädeln und bedruckten Flaggen. Die Banner zeigen den Schriftzug der Band, umgedrehte Kreuze oder Pentagramme. Auch die Mitglieder selbst behängen sich gerne mit Schmuck, der Satanismus symbolisiert. Zusätzlich zu dem in der Szene verbreiteten Corpsepaint spielt auch Blut im Gesicht und am Körper eine große stilistische Rolle. Die Band hat sich bislang nicht dazu geäußert, ob es sich um Tier- oder Kunstblut handelt. Hin und wieder trinkt Onielar auch Blut (?) aus einem Kelch, der sich auf einem Altar befindet. Die männlichen Mitglieder treten zudem meist mit entblößten Oberkörpern auf während Onielars Outfits sich von Lederhosen mit Nieten bis zu elfenhaften, weißen Kleidern erstrecken. Sie trägt ihre blonden, lockigen Haare extrem lang, weswegen sie auch außerhalb der Black Metal Szene präsent ist. Vor allem im Langhaarnetzwerk oder bei den sogenannten Haarzüchtern kann man immer wieder Fotos der Sängerin bewundern. Onielar kann durchaus als eine Art Kunstfigur gelten, Fans vergleichen sie oft mit der sogenannten Banshee aus der irischen Mythologie.

Musik

Darkend Nocturn Slaughtercult spielen vorwiegend klassischen, rohen Black Metal. Die in dieser Spielart des Metal üblichen extrem schnellen, treibenden Riffs werden nahezu ausschließlich von der Leadgitarre gespielt, während Bass und Rhythmusgitarre eher ein begleitendes, mittleres Tempo verfolgen. Die Struktur der Songs ist relativ einfach gestrickt, so besteht zum Beispiel das Stück Das All-Eine - außer der Bridge - nur aus zwei Akkorden. Am Schlagzeug dominieren die im extremen Metal üblichen Blastbeats und das Doublebassspiel. Die Band hat keinen Keyboarder, da sie „Synth-Klänge“ ablehnt. Ruhigere Passagen sind hauptsächlich bei den Intros zu finden. Zwischenspiele kommen kaum vor. Im Gegensatz zu den meisten Black-Metal-Bands wird der gutturale Gesang bei Darkened Nocturn Slaughtercult von einer Frau übernommen, ähnlich wie bei Bands wie Gallhammer oder Riti Occulti. Hintergrundgesang gibt es keinen.

Texte

Inhaltlich befassen Darkened Nocturn Slaughtercult sich mit Satanismus, Okkultismus, Tod und dem Bösen. Darkened Nocturn Slaughtercult nennen auch „puren Hass“ und „gotteslästerliche Lebensverachtung“ als Inspirationsquellen. Dabei wird vor allem Wert darauf gelegt, dass die ursprünglichen Ideen des Black Metal verarbeitet werden. Misanthropie spielt in den Texten ebenfalls eine tragende Rolle. Mitglieder anderer, progressiver Black-Metal-Bands werden von Darkened Nocturn Slaughtercult als „Schwächlinge“ bezeichnet. Auch äußert sich die Band dazu, sie würde an „fast vergessenen Traditionen eisern fest halten“. Zu den Texten des Debütalbums The Pest Called Humanity äußert Onielar sich folgendermaßen:

Diskografie

Alben
  • 1999: The Pest Called Humanity (Eigenveröffentlichung)
  • 2001: Follow the Calls for Battle (Eigenveröffentlichung)
  • 2004: Nocturnal March (Eigenveröffentlichung)
  • 2006: Hora Nocturna (Eigenveröffentlichung)
  • 2009: Saldorian Spell (War Anthem Records)
  • 2013: Necrovision (War Anthem Records)
  • 2014: Nocturnal March (Osmose Productions)

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14.12. - 15.12.18metal.de präsentiertDe Mortem Et Diabolum 2018 (Festival)Darkened Nocturn Slaughtercult, Necros Christos, Svartidaudi, MISÞYRMING, Endezzma, Blaze Of Perdition, Darvaza, Ophis, Zhrine, Naðra, Streams Of Blood, Gaerea, Kult, Ulsect und In Twilight's EmbraceColumbia Theater (C-Club), Berlin

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