Dark Easter Metal Meeting 2019
Ein schwarzmetallisches Vergnügen zur Osterzeit

Konzertbericht

Billing: Dead Alone, Goath, Essenz, Mord'A'Stigmata, Imperial Triumphant, Endezzma, Décembre Noir, Urn, Darkened Nocturn Slaughtercult, Sear Bliss, Thulcandra, The Ruins Of Beverast, Midnight, Gehenna, Necrophobic, Tsjuder, Tiamat, Convictive, Thormesis, Infestus, Firtan, Lik, Dawn Of Disease, Karg, Waldgeflüster, Nocte Obducta, Dornenreich, Helheim, Harakiri For The Sky, Taake, Unleashed, Triptykon und Possession (Belgien)
Konzert vom 20.04.2019 | Backstage (Werk, Halle & Club), München

Zugegeben, der Durchschnittsbürger verbindet mit Ostern wahrscheinlich irgendetwas zwischen bunten Eiern, vielen Feiertagen und dem wohl bekanntesten Wiedergänger der Menschheitsgeschichte. Für Fans von Black, Doom und Death Metal hingegen bedeutet das Osterwochenende jedoch vor allem eines: Es ist wieder Zeit fürs DARK EASTER METAL MEETING. Seit 2012 bietet das Festival all jenen, die es mit der Bibel nicht so genau nehmen, ein ausgezeichnetes Alternativprogramm, um den unheiligsten aller Genres zu huldigen. Inzwischen hat sich die Veranstaltung zu einer festen Größe etabliert, die über die Jahre stetig gewachsen ist und immer mehr Fans begeistert.

Auch dieses Jahr lud die inzwischen achte Ausgabe des Festivals wieder in die ehrwürdigen Hallen des Münchner Backstages. Wir waren für euch natürlich vor Ort und haben uns einen genauen Überblick über Bands, Organisation und Stimmung verschafft.

Dark Easter Metal Meeting 2019 Plakat

Tag 1 – Von frostigen Riffs und wilden Partys

Während die Frühlingssonne über München lacht, trudeln ab 14 Uhr die ersten Festivalbesucher ein. Ihnen steht ein straffes Programm bevor: An insgesamt zwei Tagen spielen 34 Bands, darunter nicht nur internationale Hochkaräter, sondern auch der ein oder andere lokale Geheimtipp. Dabei legen die Veranstalter großen Wert darauf, Überschneidungen zwischen den größeren Acts des Festivals zu vermeiden. Das Backstage mit seinen drei Bühnen (Werk, Halle, Club) bietet hierfür die optimale Kulisse, sodass sich die Shows im Werk bzw. der Halle gar nicht überschneiden. Lediglich im Club finden die Konzerte parallel zu den anderen Shows statt. Wer gerade eine musikalische Pause braucht, kann im hauseigenen Biergarten entspannen oder die Verkaufsstände abklappern.

Bereits um 15 Uhr ist das Backstage gut gefüllt, der Großteil der Gäste noch nüchtern und heiß darauf, an diesem Samstag Szenegrößen wie TSJUDER, TIAMAT oder MIDNIGHT bestaunen zu dürfen. Mit sonnigen 20 Grad bietet das Wetter optimale Bedingungen für das Indoor-Festival – warm genug, um draußen das ein oder andere Bier zu genießen, jedoch nicht so heiß, dass es während der Konzerte übermäßig unangenehm wird. Der Tisch ist gedeckt!

DÉCEMBRE NOIR (Halle) – Düster, tödlich, doomig

Und das Festival beginnt direkt mit einem Knall! DÉCEMBRE NOIR aus Erfurt mögen weder namenstechnisch noch vom Sound zu einem sonnigen Frühlingstag passen, doch die Thüringer machen mit ihrem melancholischen Death-Doom das gute Wetter draußen vergessen. Die stampfende Hymne „Autumn King“ und das brachiale „Barricades“ von ihrem grandiosen letzten Album gehen durch Mark und Bein. Schon früh ist klar: DÉCEMBRE NOIR überzeugen den Großteil der Zuschauer auf ganzer Linie, auch wenn die Band hin und wieder mit kleineren Unsicherheiten zu kämpfen hat.

Unter das Publikum mischen sich neben eingefleischten Fans auch recht schnell einige Festivalbesucher, die zunächst wohl nur einen kurzen Blick in die Halle werfen wollten, sich dann aber doch nicht losreißen können. Als Belohnung gibt es zum Abschluss mit „Escape to the Sun“ noch einen richtigen Kracher, der gerade Frontman Lars Dotzauer anfangs zwar einige Probleme bereitet, letztendlich dann aber doch in einem würdigen Finale endet. So kann es weitergehen!

Galerie mit 9 Bildern: Décembre Noir - Dark Easter Metal Meeting 2019

GEHENNA (Werk) – Old School-Urgewalt

Weniger gefühlvoll, aber mindestens genauso überzeugend geht es mit GEHENNA weiter. Die Black Metal-Veteranen aus Stavanger feuern gekonnt ein brachiales Brett nach dem anderen in die Menge. Auch wenn es noch vergleichsweise früh am Tag ist und der ein oder andere Festivalgast erst seinen Bierdurst stillen muss, so langsam taut das Publikum auf. Die Norweger wissen ganz genau, was ihre Fans zu hören bekommen wollen. In 26 Jahren Bandgeschichte kommt schließlich einiges zusammen.

Lediglich in Sachen Atmosphäre springt der Funken nicht so ganz über. Das liegt nicht nur daran, dass durch die Dachfenster des Werks helles Sonnenlicht strahlt, sondern auch an der Band selber: Frontmann Sanrabb und seine Kollegen wirken zeitweise etwas lustlos und auch der Sound lässt hier und da zu wünschen übrig. Trotzdem gibt es mit Songs wie „The Shivering Voice of the Ghost“ oder „Ad Arma Ad Arma“ ein solides schwarzmetallisches Feuerwerk auf die Ohren. Die Norweger stimmen das DARK EASTER METAL MEETING mit ihrem Old School-Sound gut auf den Rest des Abends ein.

Galerie mit 10 Bildern: Gehenna - Dark Easter Metal Meeting 2019

ADVENT SORROW (Werk) – Australische Härte trifft Melancholie

Australiens Black Metal-Export ADVENT SORROW ist hierzulande noch einigermaßen unbekannt, dennoch zieht die Band aus Perth überraschend viele Fans ins Werk. Dass die Westaustralier ein ganz heißer Tipp sind, scheint sich rumgesprochen zu haben. Tatsächlich erweist sich der Mix aus traditionellem Black Metal, Post-Einflüssen und atmosphärischen Elementen als eine der Entdeckungen des DARK EASTER METAL MEETINGs. Da trifft es sich gut, dass die Australier für 2019 ihr zweites Album angekündigt haben – mit ihrer überzeugenden Performance an diesem Ostersamstag dürften sie auf jeden Fall einige neue Fans dazugewonnen haben. Nur die Keyboard-Klänge gehen manchmal etwas matschig abgemischten Sound unter. Aber es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Galerie mit 9 Bildern: Advent Sorrow - Dark Easter Metal Meeting 2019

SEAR BLISS (Halle) – Progressive Töne aus Ungarn

Auch die Ungaren SEAR BLISS gehören nicht zu den ganz großen Namen des Festivals, obwohl es die Band um Frontmann András Nagy bereits seit 1993 gibt. Doch wer an diesem Tag bisher dem Line-Up getraut hat, der wird auch dieses Mal nicht enttäuscht – ganz im Gegenteil: SEAR BLISS fetzen nicht nur gekonnt durch eine Bandbreite aus Black und Death Metal-Einflüssen, sie verpassen ihrem ohnehin unverkennbaren Sound dank des Einsatzes von Blechblasinstrumenten auch noch den letzten Feinschliff.

Schade nur, dass Posaunist Zoltán Pál live zwischen messerscharfen Riffs, donnernden Drums und lärmenden Gutturals oft einfach untergeht. Insgesamt tut das der Performance aber vor allem dank des modernen, innovativen Klangs von Songs wie „Forbidden Doors“ oder „Eternal Battlefield“ keinen Abbruch. 50 Minuten lang brettert sich das Quintett aus Szombathely kompromisslos durch seine Setlist und hinterlässt nach der Show beim Großteil der Anwesenden einen bleibenden Eindruck. Obwohl der Abend noch relativ jung ist, war der bisherige Tag schon ein Erfolg auf ganzer Linie.

NECROPHOBIC (Werk) – Bösartig wie eh und je

Das ändert sich auch mit den Stockholmer Death Metal-Bombern NECROPHOBIC nicht. Stilecht in Nieten und schwarzes Leder gekleidet, beginnen die Schweden direkt damit, das Werk abzureißen – was ihnen größtenteils auch gelingt. Pfeilschnelle Riffs und das temporeiche Doublebass-Geballer sorgen für einen schwarzmetallischen Death Metal-Ableger, den der ein oder andere frenetisch headbangende Fan mit Sicherheit auch noch die nächsten Tage im Nacken spüren wird. Kein Wunder! Die fünf Todesmetaller haben unter anderem mit ihrer letzten Scheibe „Mark Of The Necrogram“ bewiesen, dass sie ihr Handwerk verstehen.

So finden neben bekannteren Klassikern auch neue Nummern wie das kraftvolle „Pesta“ oder der lärmende Höllenritt „Tsar Bomba“ ihren Weg in eine Setlist, die kurz gesagt einfach nur richtig Spaß macht. Angesichts ihrer bewegten Bandgeschichte freut man sich gleich doppelt darüber, dass NECROPHOBIC trotz diverser Rückschläge nach wie vor so viel Lust auf ihre Shows haben. Wer hier nicht auf seine Kosten kam, dem ist nicht mehr zu helfen!

Galerie mit 10 Bildern: Necrophobic - Dark Easter Metal Meeting 2019

THULCANDRA (Halle) – Zuhause bei Freunden

Heimspiel für THULCANDRA: Knapp zehn Jahre, nachdem die bayerische Blackened Death Metal-Kapelle mit ihrem Debüt die Szene aufmischte, sind die Münchner einer der gefragtesten Acts an diesem Samstagabend. Unverdient? Keineswegs! Schon vor Konzertbeginn ist es unglaublich schwer, noch einen guten Platz in der Halle zu ergattern. THULCANDRA gehören für viele Schwarzmetaller schon lange zum Pflichtprogramm, denn die Band hat sich insbesondere in Süddeutschland in den letzten Jahren einen exzellenten Ruf erspielt. Warum das so ist, kriegt die Menge von Beginn an zu spüren: Fies-finstere Nackenbrecher wie „Black Flags of Hate“ oder „Spirit of the Night“ peitschen durch das Publikum und laden zum ausgiebigen Headbangen ein. Zum Schluss gibt es nicht nur das grandiose DISSECTION-Cover „Night’s Blood“, sondern auch ausgiebigen Applaus für die Band – München bejubelt seine Söhne!

TSJUDER (Werk) – Klirrend kalte Schwärze

Der erste Headliner des Abends ist definitv nichts für Freunde von spielerischer Innovation und ausgefeilten Melodien: Die unheilige Dreifaltigkeit TSJUDER bringt die frostige Kälte von roh-traditionellem Black Metal ins Backstage und knallt jedem, der sich seinen Weg ins Werk gebahnt hat, kompromisslos skandinavische Härte vor den Latz. Die Norweger sind ganz klar Anhänger der alten Schule: obligatorisches Corpsepaint, satanisches Image und ein erbarmungslos rauer Sound, den Szenefremde wohl mit fragenden Blicken als „abscheulichen Lärm“ abtun würden. Genau die richtige Kombination also für die Festivalbesucher an diesem Abend.

Das Osloer Trio leitet mit „The Daemon Throne“ eine ohrenbetäubende Vernichtung ein, die vergebens seinesgleichen sucht. Die Herren um Gründungsmitglied Nag ballern sich eine knappe Stunde gnadenlos durch Songs wie „Helvete“ und „Demonic Supremacy“. Mit dem BATHORY-Cover „Sacrifice“ gibt es dann noch eine Extraportion schwarzmetallische Nostalgie obendrauf. TSJUDER dürften an diesem Abend auf jeden Fall großen Anteil daran gehabt haben, dass gerade Festivalgäste in den vorderen Reihen am Folgetag mit Nackenschmerzen zu kämpfen hatten. Ein vollends gelungener Gig also!

Galerie mit 11 Bildern: Tsjuder - Dark Easter Metal Meeting 2019

IMPERIAL TRIUMPHANT (Club) – Disharmonischer Maskenball

Ganz schwere Kost wird an diesem Abend auch im Club serviert: IMPERIAL TRIUMPHANT aus New York City gelten aufgrund ihres avantgardistischen Black Metal-Sounds in Fachkreisen schon seit längerem als absoluter Geheimtipp. Optisch schindet die Band, gehüllt in goldene Masken und schwarze Kapuzen, zwar mächtig Eindruck, musikalisch hätte das Trio aus dem Big Apple live dann aber doch guten Gewissens eine Schippe drauflegen können. Songs wie „Swarming Opulence“, die auf Platte doch ihre Momente haben, klingen an diesem Abend zu flach und fast schon unspektakulär. Dass der Club nicht unbedingt die beste Akustik vorweisen kann, spielt den New Yorker Maskenträgern dabei nicht gerade in die Karten. Nichtsdestotrotz sind einige Fans doch ganz froh darüber, die als Ausnahmeact gehandelte Band mitgenommen zu haben.

Galerie mit 11 Bildern: Imperial Triumphant - Dark Easter Metal Meeting 2019

TIAMAT (Werk) – Musikalische Zeitreise

Die letzte Show im Werk an diesem Abend gebührt einer echten Legende: TIAMAT gelten nicht nur als Mitbegründer des Gothic Metals, sondern sind auch weit über die Genregrenzen hinaus bekannt. Da die Band seit ihrer Gründung Ende der 80er stilistisch einige Wechsel durchmachte, gibt es an diesem Abend mit einem Best-Of-Set der beiden legendären Alben „Clouds“ und „Wildhoney“ eine auf das DARK EASTER METAL MEETING perfekt abgestimmte Setlist. Im Vergleich zu den bisherigen Acts wirken die Schweden erfrischend anders: Bandgründer Johan Edlund scheint auf Kuschelkurs, drückt abwechselnd seine Mitmusiker und signalisiert dann dem Publikum mit seinen zum Herzen geformten Händen, wie sehr er es doch schätzt. Zwischen grimmigen Visagen und finsterem Corpsepaint tut das ein oder andere Lächeln auf der Bühne auch mal wieder gut.

Nicht ganz so kuschelig geht es dafür musikalisch zu: „In A Dream“, „Forever Burning Flames“ oder „The Ar“ knallen in gewohnter TIAMAT-Manier und lassen gleichzeitig einen angenehmen Hauch von Melancholie aufkommen. Mit ihrer Songauswahl haben die Stockholmer voll ins Schwarze getroffen! Allerdings wirkt Johan Edlund gerade gegen Ende des Sets etwas abgekämpft, sodass der Rest der Band noch eine Schippe drauflegen muss, um das volle Potential mancher Nummern auszuschöpen. Als zu guter Letzt jedoch die ersten Töne von „Gaia“ das große Finale einläuten, steht fest: TIAMAT sind musikalisch mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, ihre Headliner-Qualitäten kann man der Band jedoch trotz kleinerer Ausfälle in keinem Fall absprechen.

Galerie mit 10 Bildern: Tiamat - Dark Easter Metal Meeting 2019

MIDNIGHT (Halle) – Rockin‘ to the Dawn!

Bevor es nach Hause geht, gibt es – passenderweise um kurz nach Mitternacht – von der Black ’n‘ Roll-Dampfwalze MIDNIGHT noch einmal richtig auf die Fresse! Das gefragte Ein-Mann-Projekt um Multiinstrumentalist Athenar macht auch zu so später Stunde keine Gefangenen und verlangt dem Publikum die wirklich letzten Kraftreserven ab. Praktisch im Minutentakt feuern die US-Amerikaner Hits wie „Evil Like A Knife“, „Satanic Royalty“ oder „You Can’t Stop Steel“ in die wilde Menge, die sich, angestachelt von Genickbrecher-Riffs und treibender Rhythmik, schon zu Beginn in einen Moshpit-Mahlstrom verwandelt hat. MIDNIGHT gehen ganz sicher, dass an diesem Abend wirklich niemand seine Heimreise auch nur mit einem Fünkchen überschüssiger Energie antreten darf. Stattdessen gibt es einen einstündigen Vollgas-Abriss, bei dem der ein oder andere etwas alkoholisiertere Gast auch schnell mal zu Boden geht – egal, aufstehen, abklopfen, weiterfeiern: MIDNIGHT ist nur einmal im Jahr!

Gegen 1 Uhr nachts ist der Spuk vorbei. Jetzt heißt es ab nach Hause und Kraft für den nächsten Tag tanken, schließlich warten am Ostersonntag noch Highlights wie TRIPTYKON, HARAKIRI FOR THE SKY und TAAKE. Mehr dazu lest ihr auf der nächsten Seite.

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25.04.2019

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