
Kamelot
Die Pforten der Nervenheilanstalt RavenHill öffnen sich
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Große Überraschungen erwarten wir von KAMELOT längst nicht mehr. Das internationale Symphonic-Metal-Ensemble hat seinen Stil längst gefunden und liefert seit vielen Jahren konstant hochklassiges Breitwand-Kino für die Ohren ab, garniert mit viktorianisch verschnörkeltem Gothic-Novel-Charme. Da passt auch der Titel ihres nächsten Albums „Dark Asylum“ bestens ins Bild, welches die fiktiven Pforten der Nervenheilanstalt RavenHill öffnen möchte, einer ehemals prachtvollen Kathedrale, in der „Wissenschaft, Glaube und Wahnsinn in unheimlicher Koexistenz“ ihr Zuhause gefunden haben.
KAMELOT-Gitarrist und Gründungsmitglied Thomas Youngblood beschreibt das Album wie folgt:
„Dark Asylum“ folgt einer Seele, die in einer Welt aus Masken, bruchstückhaften Erinnerungen und psychischen Qualen gefangen ist und auf der Suche nach Wahrheit, Identität und Erlösung durch die endlosen Hallen von RavenHill irrt. Was als Abstieg in die Dunkelheit beginnt, verwandelt sich allmählich in eine Reise des Erwachens, auf der unter der Oberfläche aus Angst, Illusion und Chaos die Möglichkeit von Heilung, Hoffnung und schließlich ein Weg aus den Schatten hin zu Zuflucht liegt. Das Album erforscht die Dualität zwischen Verzweiflung und Erlösung und verwischt die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn durch theatralisches Storytelling, eindringliche Atmosphären und zutiefst emotionale Themen.
KAMELOT-Frontmann Tommy Karevik fügt hinzu:
„Dark Asylum“ lädt die Hörenden in die verborgenen Kammern des menschlichen Geistes ein. Eine Reise, auf der hinter jeder Tür eine andere Geschichte zum Vorschein kommt, die jedoch alle tief miteinander verbunden sind. Im Kern erkundet das Album die Dualität der menschlichen Natur: die ständige Spannung zwischen Angst und Hoffnung, Chaos und Stille, Zerstörung und Heilung. „Dark Asylum“ spiegelt den Kampf wider, in einer kalten und kargen Welt bei Verstand zu bleiben, während man letztendlich entdeckt, dass Erlösung nicht etwas ist, das man im Außen findet, sondern etwas, das bereits in uns allen existiert. Durch Selbsterforschung, Achtsamkeit und inneren Frieden wird Heilung möglich. Dieses Konzept öffnete die Tür zu einer cineastischeren und eindringlicheren Klanglandschaft, die es uns ermöglichte, mit dunkleren, unheimlicheren musikalischen Themen zu experimentieren. Die Bilder wurden bewusst mit zarten Pinselstrichen gemalt, um die feine Grenze zwischen Schönheit und Unordnung einzufangen und die Art und Weise, wie Chaos und Ruhe im selben Raum nebeneinander existieren. Das Ergebnis ist ein eindringliches Erlebnis, das zugleich beunruhigend und zutiefst menschlich wirkt. Ein Abstieg in die Dunkelheit, der letztlich nach Licht sucht.
Für dieses ambitionierte Konzeptalbum holten sich KAMELOT Unterstützung durch eine illustre Schar an Gastmusiker*innen. Unter anderem veredeln Clémentine Delauney (VISIONS OF ATLANTIS), Tobias Sammet (AVANTASIA, EDGUY) und die „Miss World Chile“-Gewinnerin Ignacia Fernández (DECESSUS) mit ihrem Gesang sowie Geigerin Lea-Sophie Fischer (ELUVEITIE) die Kompositionen. Wir zeigen euch hier schon einmal die vollständige Trackliste sowie das nahtlos an den Stil der Vorgängeralben anschließende Cover-Artwork.

1. Sanctorium
2. Ashen World (feat. Ignacia Fernández)
3. Dark Asylum
4. Sanctuary (feat. Clémentine Delauney & Ignacia Fernández)
5. Nocte Veritas
6. One Last Masquerade (feat. Tobias Sammet)
7. Ivy, My Dear
8. Godlike Alchemy
9. The Sleeping Mind (Orphic Paradigm)
10. Kaleidoscope
11. Enigma (Think of Me)
12. Cassandra’s Disease
13. Beneath the Moon (Tunglið) (feat. Rannveig Sif Sigurðardóttir, Sólveig Sara Leupold, Lea-Sophie Fischer)
14. The Puppet King
15. Sanctum Requiem
„Dark Asylum“ wurde einmal mehr von Produzent Sascha Paeth produziert und von Jacob Hansen abgemischt und gemastert. Erscheinen soll das gute Stück am 28. August 2026 via Napalm Records, natürlich auch in einer Vielzahl von physischen Formaten auf CD, Vinyl und Kassette. Am Erscheinungstag starten KAMELOT ihre nächste Welttournee zunächst in Nordamerika, bevor es dann Ende Oktober für 18 Shows nach Europa geht, darunter mit Oberhausen und Stuttgart immerhin zwei Stationen in Deutschland. Als Vorbands sind EXIT EDEN und TEMPERANCE mit von der Partie.

| 05.11.26 | Turbinenhalle, Oberhausen Kamelot, Exit Eden und Temperance |
| 08.11.26 | LKA Longhorn, Stuttgart Kamelot, Exit Eden und Temperance |


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| Band | |
|---|---|
| Stile | Symphonic Metal |
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Florian Schörg




























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