Kamelot - Epica

Review

Galerie mit 26 Bildern: Kamelot - Silverthorn European Tour 2012

Auch unsere Floridaianer KAMELOT lassen wieder von sich hören. Mit ihrem neuem Album „Epica“ führen sie die Karriere fort, die sie mit den beiden bekanntesten Vorgängern „The fourth Legacy“ und „Karma“ eingeschlagen haben. Mit 16 Songs, teils konzeptzonal vernetzt bringen die Melodic-Powermetal-Front stark mit progressiven Rock-Elementen angereicherte, fast epische Songs unters Publikum, die ihre sehr hohe Bandbreite aus ihren tempowechselnden groovigen Elementen und ihre aggressiven Riffattacken zieht. Mit dem selben Produzenten wie bei den beiden Vorgängeralben, jedoch mit drei verschiedenen Gastmusikern wie z.B. Luca Turilli, Ian Perry (ELEGY) und die klassische Sängerin Mari (TITANIA) hält das Album das bandspezifische hohe Niveau bei. Powermetaller dürfen hier blind zugreifen, dass sollte wohl klar sein, den dieses Album gehört in jede Sammlung jener, die auch Bands wie RHAPSODY, LUCA TURILLI, LABYRINTH oder SONATA ARCTICA als ihre Faves sehen. Eine hohe Songdichte, ein nahezu perfekt abgestimmter Sound und Songs, die die Band auch nicht nach mehreren Durchgängen in belanglose Gefilde abdriften lässt. Ein königliches Instrumentarium der oberen Klasse mit seltenen Instrumenten wie z.B. die Jembe, D-Bass oder das Bandoneón. Auch gesangstechnisch gibt Khan auf „Epica“ einen passenden Auftritt mit wenig Anteil an Eunuchengeträllere, und sehr abwechslungsreichen Gesangslinien. Dies wird auch noch zusätzlich durch die perfekten Backgroundchöre voluminös erweitert. Tja, es scheint so als würde „Epica“ lückenlos an das Qualitätsniveau der Vorgängeralben anschließen. Deshalb meine Empfehlung an alle, die sich mit diesem Stil identifizieren können: Legt euch dieses Album zu !

22.03.2003

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5 Kommentare zu Kamelot - Epica

  1. dorgard sagt:

    Ich möchte ergänzend zu dem Review bemerken, dass hier auch gerne mal Leite reinhören dürfen denen der 08/15 Power Metal aus dem Hals raushängt. Der höchst eigenständige und charismatische Leadgesang, sowie die geschickt eingestreuten genrefremden Elemente (z.B. ein Akkordeon) geben dieser Platte genau das was den meisten anderen Bands aus dem Melodic/Power Metal Lager fehlt: Ein eigenes Gesicht!

    9/10
  2. ikit claw sagt:

    Sehr gute Platte, auch wenn ich sagen muß, daß mir die älteren Sachen etwas besser gefallen.

    7/10
  3. hyphistos sagt:

    obwohl ich ja eigentlich eher härteren metal bevorzuge und power metal meist nur zur entpsannung höre, muss ich sagen dass dieses album da echt eine ausnahme bildet. Innovativ, eigenständig und abwechslungsreich, sodass sich zwar schon nach wenigen Malen durchhören Ohrwürmer im Gehör festsetzen, und es dennoch immer wieder Spass macht dieses Album zu hören. Während für mein ungeschultes ohr die meisten power metal bands fast alle gleich klingen, empfinde ich dies hier als anders. So wie mein Vorredner schon meinte… es hat ein eigenes Gesicht – dem kann ich nur voll und ganz zustimmen

    9/10
  4. Anonymous sagt:

    Die CD ist zwar schon gut, aber irgendwie finde ich sie nicht so zugänglich und die Lieder bleiben auch nicht alle so hängen wie bei den älteren Alben (besonders "The Fourth Legacy").

    6/10
  5. sylll sagt:

    Powermetal? Denke nicht das es zutrifft, den weder werden sich ähnliche Uptempo Songs aneinander gereiht noch brüllt ein Eierloser ins Mikro. Einfach eine Klasse Melodicmetal Band mit starkem Songwriting und sehr gutem Sänger

    10/10