Acid Drinkers - Fishdick Zwei – The Dick Is Rising Again

Review

Die ACID DRINKERS sind wieder zurück – wenngleich nicht mit neuen Songs, so aber ähnlich ulkig wie in ihren Anfangstagen. „Fish Dick Zwei – The Dick Is Rising Again“ ist die Fortsetzung ihres Coveralbums aus dem Jahr 1994, und darauf machen die ACIDs einfach das, was sie eigentlich am besten können: Bekannte Künstler aller möglicher Stilrichtungen gleichzeitig todernst nehmen und deren Songs ohne Scheu verfremden und durch den Kakao ziehen. Das war zwar nicht immer so ungewöhnlich wie die Akustikversion des METALLICA-Thrashers „Seek And Destroy“, aber unterhaltsam allemal.

Und so gibt es auch nichts dagegen einzuwenden, wenn „Fish Dick Zwei – The Dick Is Rising Again“ als die ultimative Partykollektion beworben wird. Das Teil kann auf jeder Feier durchlaufen, ohne dass jemand meckert, die Nachbarn mal ausgenommen… 16 Songs enthält die Scheibe, wobei Tracks von KISS und IRON MAIDEN nur kurz anklingen. Ist eh die naheliegendste Wahl. Das gilt auch für „Hit The Road Jack“ (Ray Charles), „Love Shack“ (THE B-52’S) und „New York, New York“ (Frank Sinatra), zumindest wenn der Party-Faktor im Vordergrund steht. Johnny Cashs „Ring Of Fire“ on speed ist ganz nett, genauso wie „Bring It On Home“ von LED ZEPPELIN. Dazwischen tummelt sich Erstaunliches: „2000 Man“ aus der LSD-Phase der STONES oder das sexy gehauchte „Et si tu n’existais pas“ des amerikanischen Chansonniers Joe Dassin, das auch in der Version der ACID DRINKERS jedem französischen Softporno als akustische Untermalung dienen könnte.

Allerdings sind all diese Tracks doch eher konventionell gehalten, sei es dass sie sich sehr nah am Original halten, sei es dass sie im altbekannten Funcore-Stil daherschreddern. Somit bleiben mit „Seasons In The Abyss“ und „The Unforgiven“ nur zwei echte Überraschungen übrig: Das SLAYER-Stück mutiert nach einer Minute urplötzlich zu einer Hillbilly-Nummer, während der METALLICA-Tränenzieher noch um einiges trauriger als im Original daherkommt. Mehr wird nicht verraten. „Fish Dick Zwei – The Dick Is Rising Again“ ist somit natürlich weder innovativ noch ein Must-have. Es macht aber genau den Spaß, den es verspricht, und das ist beileibe keine Selbstverständlichkeit bei einem reinen Coveralbum.

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10.11.2010

- Dreaming in Red -

Der metal.de Serviervorschlag

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