Bodysnatcher - Hell Is Here, Hell Is Home

Review

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Mit „Hell Is Here, Hell Is Home“ legen BODYSNATCHER ihr nächstes brachiales Statement vor. Die Band aus Florida steht seit Jahren für kompromisslosen Deathcore, rohe Energie und Songs, die vor allem im Moshpit ihre volle Wirkung entfalten. Am 10. April 2026 erscheint das neue Album über MNRK Heavy, und schon nach wenigen Sekunden zeigt sich: BODYSNATCHER verfolgen weiterhin einen klaren Plan – maximale Wucht, maximale Aggression.

„Hell Is Here, Hell Is Home“ ist bedrohlich fordernd

Schon der Opener „The Maker“ setzt ein deutliches Zeichen. Aufheulende Gitarren reißen den Hörer sofort ins Geschehen, während der Song eine bedrohliche und fordernde Atmosphäre aufbaut. Frontmann Kyle Medina feuert seine Vocalsalven mit voller Intensität ins Universum. Gleichzeitig hämmert das Schlagzeug mit brachialer Gewalt nach vorne und trifft direkt in die Magengrube. Dieser Einstieg macht unmissverständlich klar, dass „Hell Is Here, Hell Is Home“ keine Gefangenen macht.

Die Scheibe lebt von massiven Songs mit enormem Aggressionspotenzial. Tiefer gestimmte Gitarren, wuchtige Breakdowns und ein dauerhaft hoher Druckpegel bestimmen das Klangbild. BODYSNATCHER treiben ihre Tracks kompromisslos voran und setzen auf pure Härte statt auf verspielte Experimente.

BODYSNATCHER rennen durch ihre eigenen Ideen

Gleichzeitig zeigt sich im Verlauf des Albums eine Schwäche. Viele Songs bewegen sich in sehr ähnlichen Strukturen und Dynamiken. Dadurch verschwimmen mehrere Tracks nach einiger Zeit im Ohr. Einzelne Momente besitzen zwar Wucht, doch markante Unterschiede zwischen den Songs treten nur selten hervor. BODYSNATCHER wollen hörbar viel Druck erzeugen, rennen dabei jedoch manchmal etwas zu direkt durch ihre eigenen Ideen.

Ein klares Highlight liefert „Survive Or Die“. Hier taucht Hardcore-Veteran Scott Vogel von TERROR als Gast auf und verleiht dem Song eine zusätzliche Portion Energie. Seine Stimme bringt frischen Wind und sorgt für einen Moment, der deutlich heraussticht.

Hart, aggressiv, aber wenig Abwechslung

Am Ende hinterlässt „Hell Is Here, Hell Is Home“ einen zwiespältigen Eindruck. BODYSNATCHER liefern eine massive Wand aus Härte und Aggression, verschenken jedoch durch fehlende Abwechslung etwas von ihrem Potenzial. Die Deathcores-Base bekommt dennoch genau das, was sie erwartet: rohe Gewalt, brutale Vocals und Songs, die live für Chaos sorgen dürften.

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03.04.2026

It`s all about the he said, she said bullshit.

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