Cirkus - Let The Madness Begin

Review

„Let The Madness Begin“ ist im Grunde genommen eine Zeitreise durch die letzten Jahrzehnte der Rockmusik. Die Schweden CIRKUS zitieren hier ein wenig Classic Rock der Marke LED ZEPPELIN oder ALICE COOPER, dort ein wenig (End-)Achtziger Hardrock (GUNS’N’ROSES) und vergleichsweise viel der Sorte Alternative Rock/Hardrock der Neunziger (SMASHING PUMPKINS etc.). Die teils krude Mischung hat ihren Charme, wird es der Band aber sicher nicht unbedingt leicht machen, sich langfristig zu positionieren. In Sachen Produktion ist alles im grünen Bereich, kommen die neun Stücke doch kraftvoll und warm aus den Boxen. Gemischt hat „Let The Madness Begin“ im übrigen Chris Tsangaridis, welcher schon für zahlreiche Größen des Business wie HALFORD oder BRUCE DICKINSON höchst erfolgreich an den Reglern saß.

Anspieltipps sind das eingängige und herrlich lässige „Chexx Mate“ oder das flotte „Crazy“. Darüberhinaus hat „Hard Headed Woman“ gar Hit-Carakter. Das abschließende T-REX-Cover „Get It On“ ist allerdings in etwa so originell und nötig wie ein Eisstand am Nordpol. CIRKUS legen ein passables Album vor, werden es aber im derzeitigen Veröffentlichungsdschungel möglicherweise schwer haben. Aber ein Debüt-Album zieht ja deutlich die Möglichkeit mit sich, beim nächsten Mal noch eine Schippe drauf zu legen. Das berühmte Potential ist sicherlich gegeben, denn etwas Eigenes zu haben, ist gerade heute sehr wichtig. Hörproben findet ihr auf der Homepage und sicherlich kann ein Besuch dort nicht schaden…

07.07.2009

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