Cliteater - The Great Southern Clitkill

Review

Galerie mit 17 Bildern: Cliteater auf dem Summer Breeze Open Air 2016

Wie man bereits vom Namen ableiten kann, haben wir es bei CLITEATER mit einer Porn-Grind-Band zu tun. Anhängern des Genres dürfte die Truppe bereits bekannt sein, da die drei Holländer schon seit einigen Jahren als feste Größe der Szene gelten und aus dieser mittlerweile kaum wegzudenken sind.

Auf ihrer neuen Scheibe “The Great Southern Clitkill“ bieten die Jungs in gewohnt souveräner Art und Weise den typischen Grindcore, dem sie seit jeher frönen. Von der ersten Sekunde an gibt es für den geneigten Hörer die volle Breitseite. Die schweren Gitarrenriffs, die dröhnenden Bässe, sowie das knallende Schlagzeug springen ob der hervorragenden Produktion förmlich aus den Boxen. Nicht zu vergessen natürlich das ständig begleitende Gegurgel des Sängers Joost, der die Lieder noch heftiger wirken lässt, als sie es ohnehin schon sind.

Was man bei diesem Silberling hervorheben muss, ist die Tatsache, dass die Songs ziemlich abwechslungsreich sind, denn CLITEATER ziehen hier alle Register, die das Genre hergibt. Mal geht es wild zur Sache mit schnellen Blastbeats und rasanten Gitarren, dann wird wieder herrlich gegroovet, sodass unweigerlich eine im Circle Pit springende Meute von langhaarigen, verschwitzten Mannen vor dem geistigen Auge erscheint. Ein gelegentlich eingestreuter Polka-Beat in bester JUNGLE ROT-Manier lockert die Chose zuweilen auf und lässt erkennen, dass das Ganze nicht immer bierernst verstanden werden will.

Jedoch bewegt sich die Musik auf “The Great Southern Clitkill“ auf zu ausgetrampelten Pfaden, als dass sie wirklich begeistern könnte. Sicherlich erheben CLITEATER nicht den Anspruch mit dieser Platte das Grind-Rad neu zu erfinden, und das müssen sie auch nicht. Aber das eine oder Andere Riff, welches aufhorchen lässt oder sich gar in die Gehörgänge einbrennt, wäre wünschenswert gewesen. Auf beides wartet man während der Laufzeit dieses Albums jedoch vergeblich. Auch der Titeltrack, der eine Cover-Version des PANTERA-Krachers “The Great Southern Trendkill“ darstellt, ist bestenfalls eine nette Abwechslung bei einer siffigen Proberaum-Party bei reichlich Biergenuss, aber eben auch nicht mehr. Und so rauscht die Scheibe schnell an einem vorbei und verschwindet darauf im CD-Regal um frühestens beim nächsten Umzug wieder in die Hände genommen zu werden.

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27.10.2010

Der metal.de Serviervorschlag

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