Clutch - Weathermaker Vault Series Vol. 1

Review

Seit Mitte 2019 veröffentlichten CLUTCH über ihr eigenes Label Weathermaker Records immer wieder digitale Singles, bestehend aus diversen Coverversionen sowie neu aufgenommenen eigenen Klassikern. Nun wurden diese Singles mit insgesamt zehn Songs unter der physischen Compilation „Weathermaker Vault Series Vol. 1“ zusammengetragen.

„Weathermaker Vault Series Vol. 1“ – eine Sammlung für Fans von CLUTCH

Die Rock-Puristen um Frontmann-Phänomen und Weltklasse-Wortspieler Neil Fallon zeigen sich auf „Weathermaker Vault Series Vol. 1“ noch etwas Classic Rock verliebter als sonst. Die Tracklist ist nicht chronologisch analog der ursprünglichen Veröffentlichungstermine zusammengestellt. Den Anfang macht eine aufgefrischte Version des alten Klassikers „Passive Restraint“ von der gleichnamigen EP aus dem Jahr 1992. Wie es auch schon Live einige Male passierte, erhalten CLUTCH hier Unterstützung Randy Blythe von LAMB OF GOD. „Electric Worry“ war ursprünglich auf „From Beale Street To Oblivion“ (2007) enthalten, ein echter Live-Kracher. Mit „Run, John Barleycorn, Run“ wird es dann richtig schön bluesig, welches ursprünglich für den Record Store Day 2019 entstand und auf einer 7“-Split mit LIONIZE landete. Staubtrockener Stoner-Sound mit feinen Blues-Licks und kratzigem Gesang, groß! „Evil“ ist ein Cover der Chicago-Blues-Größe Willie Dixon, tief aus der Blues-Ursuppe und 1954 durch HOWLIN‘ WOLF bekannt gemacht. Das Stück wurde von vielen Bands gecovert, unter anderem auch MONSTER MAGNET, an deren abgefahrenen Variante sich CLUTCH etwas orientieren, wobei CLUTCH deutlich mehr grooven als MONSTER MAGNET in ihrer etwas wilderen Version.

Weiter geht es mit dem großartigen „Fortune Son“ von CREEDANCE CLEARWATER REVIVAL, feiner Stoner Rock mit Ohrwurmqualität und in der Version von CLUTCH deutlich cooler als jenes Cover, das mal John Fogerty mit Dave Grohl gemacht hatte. Das Blues Rock-Stück „Algo Ha Combiado“ stammt im Original von der argentinischen Gitarristen-Legende Norberto Naolitano, wurde von CLUTCH bereits für ihr Album „Strange Cousins From The West“ gecovert. Dann wieder ein eigener Klassiker als Update – „Spacegrass“ vom selbstbetitelten Album (1995). Das letzte Cover ist „Precious And Grace“ von ZZ TOP von ihrem 1973er Album „Tres Hombres“. Abgeschlossen wird „Weathermaker Vault Series Vol. 1“ von den beiden Neuaufnahmen „Smoke Banshee“ sowie dem mega-lässigen „Willie Nelson“. Da alle Songs aus derselben Aufnahme-Session stammen, ergibt die Zusammenstellung ein in sich homogenes Klangbild – wie bei einem regulären Studioalbum.

Lohnenswerte Anschaffung!

Fans von CLUTCH bekommen hier durchaus Vollbedienung. Die eigenen alten Klassiker profitieren vom besseren Sound und den gesteigerten musikalischen Fertigkeiten der Band. Und gleichzeitig bekommt man mal wieder Lust, sich mit dem Backkatalog zu beschäftigen. Und auch die Coverversionen haben ihren Reiz, wobei ein wenig mehr Experimentierfreude da gerne in Zukunft kommen dürfte.

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07.12.2020

Geschäftsführender Redakteur (News-Leitung)

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