Deicide - In Torment In Hell

Review

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Aber hallo, das ging ja richtig fix. Hatten DEICIDE doch erst Anno 2000 ihr „Insineratehymn“-Album der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, sind sie bereits Anfang August mit ihrem neuen Schwermetall „In Torment In Hell“ wieder am Start. Allzu hohe Erwartungen hatte ich ehrlich gesagt nicht an das neue Album, da mir das vorhergehende etwas zu eintönig und ungewohnt (aka un-Death´ig) aus den Lautsprechern schallte. Klang der Gesang, oder vielmehr die Growls, auf „Insineratehymn“ für meinen Geschmack etwas zu wenig nach Death Metal, so ist Glen Benton hier wieder voll dabei.

Den „Vorwurf“ der Eintönigkeit werden sich die U.S.-Deather auch hier gefallen lassen müssen, wenngleich die Songs in sich nie langweilig werden – lediglich die Anzahl der hintereinander wiederholten Riffs könnten sie etwas runterschrauben. Vom Aufbau der Songs gesehen sind fast keine Schwächen festzustellen – nahezu jeder Song knallt ordentlich und baut auf einem, meist im Midtempo und stets deathig gehaltenen, Gitarren- und Drumgrundgerüst auf.

Die Produktion ist nicht zu wuchtig, wobei etwas mehr Druck den Songs meist ganz gut tun würde. Ich denke, dass DEICIDE mit ihrem aktuellen Output wieder ein ganzes Stück zugelegt haben. Solide Death-Metal-Scheibe einer soliden Band.

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21.07.2001

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1 Kommentar zu Deicide - In Torment In Hell

  1. Necroking sagt:

    Ich finde das Gerät um Längen besser als die recht schwache "Insineratehymn" und auch besser als die "Serpents", da sie wieder mehr Abwechslung bietet (Deicide sind meiner Meinung nach auch nicht eintöniger als 90 % der anderen Death Metal Bands). Ich denke, sie ist vom Stil und der Qualität her mit der "Once…" gleichzusetzen, und die ist ja bei den Fans die beliebteste Deicide (siehe Deicide.com). Natürlich werden "Deicide" und "Legion" keineswegs erreicht, aber ich bin froh dass Benton & Co. wieder am Start sind!

    8/10