Dying Fetus - History Repeats

Review

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Mit einer wirklich grandiosen und noch nie dagewesenen Idee kommen die Ami-Deather DYING FETUS um die Ecke: Eine Cover-EP. Hurra, Jubel, Attacke! Als die News-Meldung laut wurde, konnte ich ungehört nichts anderes als schleichende Langeweile verspüren. Schon wieder eine Cover-Geschichte? Och nö, das ist so ausgelutscht, wie die Zehen von Quentin Tarantinos Gespielin. Aber gut, man soll nicht urteilen ohne vorher gehört zu haben, ja, ja, weiß ich. Also los, ran an den Speck. Immerhin steht ja DYING FETUS auf dem Cover, was man durchaus mit einer gewissen Prise Qualität gleichsetzen kann, darf und sollte.

Gleich sieben Tracks haben die U.S.-Knüppler nach ihrer Manier umgewurstet. Dran glauben mussten DEHUMANIZED („Fade Into Obscurity“), NAPALM DEATH („Unchallenged Hate“), BROKEN HOPE („Gorehog“), BOLT THROWER („Unleashed Upon Mankind“), PESTILENCE („Twisted Truth“) und CANNIBAL CORPSE („Born In A Casket“). Herausragend dabei sind meines Erachtens nach der Bolzenwerfer-Track und die Rappelorgie der Napalm-Grinder; Letzteres, weil es vom Kultalbum „From Enslavement To Obliteration“ stammt, das seinerseits noch so etwas wie das Non plus ultra in Sachen Granatenmusik war. Der Rest ist ordentlich bis gut, jedoch auch frei von außerordentlichem Charme.

Die Stücke klingen alle schön nach DYING FETUS und wurden mitunter leicht umgepolt, was sich besonders in den stellenweise wuchtigeren Beats und in der gehobenen Geschwindigkeit spiegelt. Ob das hier alles nun Sinn macht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es ist durchaus nett, diese Stücke mal von einer anderen Band zu hören als dem Original, jedoch würde ich persönlich in direktem Vergleich lieber zur Ur-Truppe greifen. Wie das halt immer so ist mit Cover-Tracks. Demnach erhält „History Repeats“ von mir das Prädikat „kann man haben, muss man aber nicht“.

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01.08.2011

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