Flotsam And Jetsam - The End Of Chaos

Review

Galerie mit 22 Bildern: Flotsam and Jetsam - Killfest-Tour 2019 in Frankfurt

Trotz eines unangefochtenen Klassikers wie „Doomsday For The Deceiver“ in der Diskografie, fristen FLOTSAM AND JETSAM seit jeher ein Schattendasein im Vergleich zu Thrash-Kollegen wie TESTAMENT oder EXODUS. Mit „The End Of Chaos“ bringt die Kultband ihr nunmehr dreizehntes Studioalbum in die Läden, das daran wohl nichts ändern wird.

FLOTSAM AND JETSAM liefern solide Kost

Und bevor jetzt alle auf die Barrikaden gehen: Ja, FLOTSAM AND JETSAM beherrschen ihr Handwerk und ja, „The End Of Chaos“ ist eine durchweg solide Thrash-Metal-Platte. Insbesondere der starke melodische Einschlag gibt der Band auch ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz. Doch die richtig großen Melodien gelingen der Band leider nicht. Ebenso fehlt den Riffs das letzte Quäntchen, um als wirklich zwingend durchzugehen. Songs wie „Control“ oder „Unwelcome Surprise“ reichen freilich, um zu Hause mal wieder ordentlich die Birne zu schütteln. Echte Killer-Songs sehen aber anders aus.

23.01.2019

"Irgendeiner wartet immer."

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7 Kommentare zu Flotsam And Jetsam - The End Of Chaos

  1. ClutchNixon sagt:

    Warum eigentlich immer dieser Doomsday Verweis? Die Platte ist gut, keine Frage, aber interessanter finde ich die Tatsache, dass die Band mit The Cold und Ugly Noise zwei sehr gute moderne Alben aufnahm, respektive sich frei schwamm, nur um jetzt erneut auf den wiederum fast abgefahrenen Zug des schwächer werdenden Thrash Revivals aufzuspringen. Review irgendwie off und das Album unter ferner liefen. Schade.

    1. Nether sagt:

      Naja, wenn man bei Flotsam von Klassikern spricht ist das nun mal (auch) die „Doomsday For The Deceiver“. Allerdings seh ich 2 Klassiker bei ihnen. „No Place For Disgrace“ gehört da für mich zwingend dazu.
      Ob man „The Cold“ und „Ugly Noise“ nun mag oder nicht (ich tu es nicht), Klassiker werden das nicht mehr.

      1. ClutchNixon sagt:

        Und genau deshalb schrieb ich ja, dass besagte Pladde unbestreitbar gut ist. Ich warte nur auf den Tag, an dem ein Review zu FAJ erscheint, das obigen Querverweise nicht bemüht 😉 Zudem geht es nicht darum, ob Klassiker oder nicht, sondern für mich als Hörer darum spannende Alben zu bekommen. Die neue VÖ finde ich nahezu generisch. Darf die Band, klar, weil know who played it first, aber spannend ist das Zeug deshalb nicht. Dir sei natürlich wie immer unbenommen The Cold und Ugly Noise nicht zu mögen. Weißte doch 😜

        6/10
      2. Nether sagt:

        Ja … aber … aber …
        Der Klassikerverweis kommt doch bei jeder Band. Zumindest bei denen, die mindestens einen vorweisen können.
        Ja, und doch geht es bei einem Satzanfang wie „Trotz eines unangefochtenen Klassikers wie „Doomsday For The Deceiver“ in der …“ dann irgendwie um Klassiker. 😀
        Ich weiß aber, was du meinst.
        „Scheiss auf den Vergleich mit den alten Alben und sag mir, wie die neue ist.“

      3. ClutchNixon sagt:

        Und diesbezüglich kam ja nix.

  2. doktor von pain sagt:

    Ich finde das Album gut bis sehr gut, darum kommt’s bei mir besser weg – 8 Punkte sind da aus meiner Sicht schon drin.

    8/10
  3. Sane sagt:

    Diese ständigen verweise auf Alben die 30 Jahre in der Vergangenheit liegen sind doch wirklich, gerade bei einer Band wie faj,die sich immer wieder in verschiedene Richtungen umgeschaut hat,nur noch albern..
    Stilistisch haben die sich doch schon seit Ewigkeiten weit von doomsday und no place entfernt. Und vergessen werden dann gerne my god und unnatural selection, die mMn völlig unterbewertet und durchaus interessante,stimmige Metalalben geworden sind.
    Leider sehe ich es auch so dass flotsam mittlerweile eher die sicherere Schiene fahren und das passt halt einfach nicht zu Ihnen.was ich bisher gehört habe fand ich solide aber auch ein bisschen langweilig.
    PS The cold war natürlich großartig!