Kampfar - Til Klovers Takt

Review

Galerie mit 22 Bildern: Kampfar - Rockharz Open Air 2016

Der Exportschlager aus Norwegen schlägt mit “Til Klovers Takt” mal wieder zu. Die Qualität aus der Black-Metal-Pagan-Schmiede KAMPFAR hat bis dato noch nie wirklich enttäuscht, zuletzt ist mit “Ofidians Manifest” ein echtes Highlight in 2019 erschienen. Losgelöst davon betrachtet, schreitet das mittlerweile neunte Album der Skandinavier unbeirrt voran. Viele nordische Sagen werden durch den heruntergekühlten Mix und durch mystische Nebelschleier erzählt und erinnern natürlich an Kollegen wie MORK, VREID und man höre und staune: SENTENCED (zumindest beim Abschlusstrack “Flammen Fra Nord”).

Schlecht kennt man im Hause KAMPFAR nicht

Mit sechs extrem unterschiedlich in Szene gesetzten Songs lässt sich mit “Til Klovers Takt” eine vergnügliche dreiviertel Stunde verbringen. Die Platte darf dabei gerne ein weiteres Mal neu aufgelegt werden, denn langweilig ist die Musik beileibe nicht. Dynamische Passagen wechseln sich mit harschem Black Metal ab, münden dann aber auch in rocklastigen E-Bass-Sequenzen und lassen die Hörerschar immer wieder im virtuellen Drachenboot an der Seite langbärtiger Hünen den Schlachtruf “KAMPFAR” anstimmen.

Leichte Abzüge in der Haltungsnote für “Til Klovers Takt”

Das eingangs erwähnte Niveau in Sachen Songwriting hält sich also leicht über die gesamte Spieldauer, wenngleich die Clean-Vocals hie und da brechen, was nicht immer Glückseligkeit verspricht. Darüber hinaus fällt der Gesamtmix im Vergleich zum Vorgänger doch etwas zu dünn aus und gerade die dunkelschwarzen Arrangements auf “Ofidians Manifest” besitzen einen unglaublichen Unterhaltungswert, der auf “Til Klovers Takt” leider nicht erreicht wird.

 

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22.11.2022

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Kampfar auf Tour

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7 Kommentare zu Kampfar - Til Klovers Takt

  1. doktor von pain sagt:

    Sehe ich ähnlich. „Ofidians Manifest“ war großartig, „Til Klovers Takt“ finde ich lediglich ganz gut.

    7/10
  2. Stormy Blast sagt:

    Ich finde das Album unfassbar genial! Muss aber auch dazusagen, dass ich Kampfar bislang nur aus der zweiten Reihe betrachtet habe und mich die hier zelebrierte „Neuausrichtung“, total anspricht. Ich glaube so rauh, wild und unbeugsam haben Kampfar noch nie geklungen. Alleine schon der Sound, einfach nur zum Hinknieen und in gewissen Facetten mit Grabs Meisterwerk vergleichbar. Diese Klasse erreicht Kampfar mit Til Klovers Takt zwar nicht ganz, ist aber auch nicht so weit davon entfernt. Muss noch öfter reinhören, aber 9 Punkte sind fast schon sicher eingelogt.

  3. doktor von pain sagt:

    Du hast vergessen, den Account zu wechseln, Watu…

  4. daniel sagt:

    Meine Platte des Jahres ! Mehr muss ich dazu nicht schreiben !! Ein energiegeladener Metall Leckerbissen !! Kann nicht aufhören die Platte zu hören ! …jetzt hab ich doch mehr geschrieben…😁🤷🏽‍♂️🙈…egal !! Dachte die letzte Thyrfing ist nicht zu toppen …falsch gedacht ! Das hier ist ganz großes Kino !!

    10/10
  5. Watutinki sagt:

    Klingt auf jeden Fall geil, dürfte bei mir auch zu den Jahreshighlights gehören!

    9/10
  6. casualtie78 sagt:

    Richtig starkes Album, für mich um einiges besser als „Ofidians Manifest“,das fand ich nur gut. Aber das hier – von der ersten bis zur letzten Sekunde einfach geil. Gehört auf jeden Fall zu den Jahreshighlights!

    9/10
  7. nili68 sagt:

    Den vorherigen Kommentaren ist nichts hinzu zu fügen. Geil wie immer. Irgendwas zwischen 8-10 Punkten, je nach Stimmung. Hier entscheide ich mich für die goldene Mitte.

    9/10