Lonely Kamel - Death's Head Hawkmoth

Review

Galerie mit 15 Bildern: Lonely Kamel - Burg Herzberg Festival 2012

KURZ NOTIERT

Ein bisschen enttäuscht „Death’s Head Hawkmoth“, die neue Platte der norwegischen Stoner Rocker LONELY KAMEL, schon. Statt dickem Wüstensound haben die Herren ihr musikalisches Repertoire etwas mehr in Richtung der Klassiker ausgerichtet. Ein bisschen Neudefinition schadet schließlich niemanden und das an sich ist auch nicht das Problem. Doch LONELY KAMEL versäumen es, daraus (zu-)packende Songs zu formen. Die lethargische Tranigkeit aus den Stoner-Rock-Anfängen der Band ist erhalten geblieben, doch sie steht dem Hang zu offensiveren Songs eindeutig im Wege, sodass „Death’s Head Hawkmoth“ in ihren schlimmsten Momenten mit sich selbst im Clinch liegt.

Große Momente wie die offensiven Grooves von „Psychedelic Warfare“ oder der reißerische Refrain von „Inside“ gibt es zu selten im ansonsten repetitiven Sound, um langfristig mit der Platte Freude zu haben. Allein der Rausschmeißer „The Day I’m Gone“ überzeugt auf ganzer Strecke. Ebenfalls abträglich ist die konturlose Produktion, die das Album einfach nicht gut klingen lässt. Schade, vielleicht sollten sich die Norweger nach dieser Erfahrung wieder in die Wüste schicken lassen; dort fühlen sie sich nämlich am wohlsten.

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30.03.2018

Sitzt, passt, wackelt, hat Luft.

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